Kraftstoff

Gestiegene Rohöl-Preise verteuern wieder den Sprit

Steuern spielen eine große Rolle bei der Höhe von Spritpreisen. Dass die Kosten für Diesel wieder nah am kürzlichen Allzeit-Hoch kratzen und auch Benzin teurer wird, liegt aber laut ADAC vor allem am Rohölpreis.

Gestiegene Rohöl-Preise verteuern wieder den Sprit
mid Groß-Gerau - Morgens sind Spritpreise am höchsten. Mit abendlichem Tanken lässt sich Geld sparen. Pixabay


Steuern spielen eine große Rolle bei der Höhe von Spritpreisen. Dass die Kosten für Diesel wieder nah am kürzlichen Allzeit-Hoch kratzen und auch Benzin teurer wird, liegt aber laut ADAC vor allem am Rohölpreis. Wie die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise zeigt, kostet Diesel im bundesweiten Mittel derzeit 1,585 Euro je Liter. Das sind 2,3 Cent mehr als in der Vorwoche.

Der Preis für einen Liter Super E10 liegt derzeit bei 1,655 Euro. Gegenüber der Vorwoche verzeichnet der ADAC damit einen Anstieg um 0,7 Cent. Die Experten sehen die Ursache für die aktuelle Verteuerung an den Zapfsäulen insbesondere im gestiegenen Preis für Rohöl. So kostet ein Barrel der Sorte Brent derzeit etwa 84 US-Dollar und damit 4 Dollar mehr als in der Vorwoche.

Autofahrer sollten nach Empfehlung des ADAC die Schwankungen der Spritpreise im Tagesverlauf nutzen und abends tanken. Auswertungen zeigen, dass Benzin und Diesel in aller Regel morgens gegen 7 Uhr am meisten kosten, in den Abendstunden zwischen 18 und 19 Uhr sowie zwischen 20 und 22 Uhr am günstigsten sind. Wer dann tankt, kann im Schnitt bis zu sieben Cent je Liter sparen.

Der Artikel "Gestiegene Rohöl-Preise verteuern wieder den Sprit" wurde in der Rubrik AKTUELLES mit dem Keywords "Kraftstoff, Preise, Autofahren, Ratgeber" von "Lars Wallerang" am 13. Januar 2022 veröffentlicht.

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