Warum Außenspiegel an Transportern häufiger beschädigt werden
Transporter und Nutzfahrzeuge sind im täglichen Einsatz besonderen Belastungen ausgesetzt. Dabei gehören beschädigte
Die Zusammenarbeit von Abt Sportsline und Schaeffler ist eine Erfolgsgeschichte. Jetzt gehen beide Unternehmen offiziell zusammen in die elektrifizierte Zukunft. Schaeffler wird strategischer Partner der Abt e-Line GmbH.
Schaeffler und Abt fahren auf der elektrischen Überholspur. Ob Siege und Titel in der Formel E oder spektakuläre Projekte wie der 1.200 PS starke 4ePerformance: Die Zusammenarbeit von Abt Sportsline und Schaeffler ist eine Erfolgsgeschichte. Jetzt gehen beide Unternehmen offiziell zusammen in die elektrifizierte Zukunft. Schaeffler wird strategischer Partner der Abt e-Line GmbH, die in einer Kooperation mit Volkswagen Nutzfahrzeuge den Abt e-Caddy und den Abt e-Transporter produziert.
"Ausgehend von der vertrauensvollen und erfolgreichen Zusammenarbeit mit der Abt-Gruppe im Bereich Formel E haben wir uns dazu entschlossen, gemeinsam das Thema Elektrifizierung von Nutzfahrzeugen anzugehen", erklärt Klaus Rosenfeld, Vorsitzender des Vorstands der Schaeffler AG. Der unternehmerische Ansatz der Firma Abt und das Systemverständnis von Schaeffler versetzen beide Partner in die Lage, gemeinsam etwas Neues zu schaffen, betont Klaus Rosenfeld: "Eine bewährte Partnerschaft, Win-win für alle Beteiligten, innovativ, mutig und mit viel Geschäftspotenzial. Das hat Zukunft."
Die Schaeffler Gruppe leistet seit 2014 zusammen mit Abt im Rahmen einer Technologie-Partnerschaft Pionierarbeit in der Formel E. Der Weltkonzern wird nach eigenen Angaben auch Management-Kompetenz in die Partnerschaft einbringen sowie technologische Lösungen rund um den elektrischen Antriebsstrang entwickeln und bereitstellen.
Gibt es einen Zeitplan? In einer ersten Phase geht es hauptsächlich um das Projektmanagement vom Konzept bis zur Homologation sowie um das Systemlieferanten-Management, teilt Schaeffler dazu mit. Das alles geschehe gemeinsam mit VW und Abt, betont der Automobilzulieferer aus Herzogenaurach.
Hintergrund: Schaeffler besitzt Know-how in den Bereichen Einkauf, Fertigung und Qualitätssicherung, das in die Zusammenarbeit eingebracht wird. Bereits heute entwickelt Schaeffler Engineering Steuerungselektronik für Abt e-Line im Rahmen der Umrüstung von leichten Nutzfahrzeugen von VW.
Die Kooperation zwischen zielt auf die Fortentwicklung elektrischer Antriebsstränge sowie die Fahrzeug-Integration und Montage mit Blick auf leichte Nutz- und Spezialfahrzeuge. Darüber hinaus sollen flexible und mechatronische Fahrwerkslösungen entwickelt werden, heißt es. Mittelfristig sieht die Schaeffler Gruppe Potenzial für weitere Aufträge sowie kleinere und mittlere Serien im Bereich leichte Nutz- und Spezialfahrzeuge.
Dem Segment der leichten Nutzfahrzeuge kommt vor allem im innerstädtischen Verkehr große Bedeutung zu. Für die Schaeffler-Strategen geht es darum, die Emissionen im Stadtbereich zu senken. Zudem müssen die Hersteller die Emissions-Obergrenzen für leichte Nutzfahrzeuge gesondert erfüllen, denn eine Verrechnung mit den Werten der Pkw-Flotte ist nicht möglich. Und die Nachfrage in den Metropolen nach sauberer, effizienter und ökonomischer Mobilität nimmt weltweit stark zu. Weiterer wichtiger Aspekt: Gerade in den Bereichen Transport, einschließlich Personenbeförderung und Logistik besteht laut Schaeffler ein erhebliches Potenzial für die Etablierung von Lösungen des (voll-) autonomen Fahrens.
"Für Abt ist die Kooperation mit Volkswagen Nutzfahrzeuge ein ehrgeiziges Projekt und ich bin stolz darauf, bald die ersten elektrifizierten Abt-Fahrzeuge auf der Straße zu sehen. Mit Schaeffler als strategischem Partner und dem technischen Know-how an Bord haben wir ein starkes Paket für neue Herausforderungen im Bereich der Elektrifizierung", sagt Hans-Jürgen Abt, geschäftsführender Gesellschafter der Abt Sportsline GmbH.
Ralf Loweg / mid
Der Artikel "Schaeffler und Abt: Eine elektrische Erfolgsstory" wurde in der Rubrik AKTUELLES mit dem Keywords "Elektromobilität, Alternativer Antrieb, Wirtschaft, Umwelt, Nutzfahrzeuge" von "Ralf Loweg" am 3. Dezember 2019 veröffentlicht.
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