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Skoda komplettiert aufgefrischte Octavia-Familie

Einer für den flotten Ausritt und einer fürs Grobe: Skoda präsentiert nach der Vorstellung des renovierten Octavia jetzt die Top-Variante RS und den hochgebockten Scout im Offroad-Look.

Einer für den flotten Ausritt und einer fürs Grobe: Skoda präsentiert nach der Vorstellung des renovierten Octavia jetzt die Top-Variante RS und den hochgebockten Scout im Offroad-Look.

Der Athlet der Baureihe ist wie bisher als Limousine und Kombi-Variante sowie als Diesel und Benziner erhältlich. Beim 2,0-Liter-Selbstzünder bleibt es bei den 135 kW/184 PS, der Benziner bringt es nach dem Facelift auf jene 169 kW/230 PS, die bisher der Sahnehäubchen-Version RS 230 vorbehalten war - das Besondere wird also quasi zum neuen Standard.

Die neue Vier-Augen-Optik und den nun breiteren Kühlergrill übernimmt der Sportler vom zivilen Octavia, die Frontschürze ist aber mit größeren Lufteinlässen mit Renngitter in Wabenform versehen. Sowohl die adaptiven Hauptscheinwerfer als auch die Nebelscheinwerfer und das Tagfahrlicht arbeiten mit LED-Technik. Den optischen Auftritt runden serienmäßig 17-Zoll-Alufelgen ab, auf Wunsch gibt es auch 18- und 19-Zöller.

Der Innenraum ist in Schwarz gehalten, RS-Sportsitze mit viel Seitenhalt und Leder/Stoff- oder neu mit Alcantara-Bezug, Pedale im Aluminium-Look und ein Multifunktions-Sportlenkrad bringen eine Portion Rennsport-Flair ins Cockpit. Ein Ambiente-Licht ist nun Serie. Ein Update gibt es bei den Infotainment-Systemen, die Touchscreens sind nun bis zu 9,2 Zoll groß und durch W-LAN Hotspot und LTE-Anbindung sind die Passagiere jederzeit online. Auch bei den Assistenz-Systemen wird aufgerüstet: Neu sind ein Anhänger-Rangier-Assistent und ein Totwinkel-Warner. Crew Protect schließt bei einem drohenden Unfall Fenster und Schiebedach, strafft Sicherheitsgurte von Fahrer und Beifahrer. Der Front Assist inklusive City-Notbremsfunktion und vorausschauendem Fußgängerschutz sowie der Parklenk-Assistenten wurden weiterentwickelt.

Feinschliff haben die Tschechen auch dem Fahrwerk angedeihen lassen. Das um 15 Millimeter tiefergelegte Sportfahrwerk und die gegenüber dem Vorgänger um 30 Millimeter breitere Spur hinten sollen den RS nochmals dynamischer um Kurven wetzen lassen. Weitere feine Zutaten sind die Progressivlenkung, die Adaptive Fahrwerksregelung DCC und das Stabilitätsprogramm ESC mit elektronischer Quersperre. Durch eine Fahrprofil-Auswahl mit den Modi Comfort, Normal oder Sport lässt sich der Octavia auf die jeweilige Fahrsituation einstellen.

Die Benziner-Variante mit 230 PS und 350 Nm maximalem Drehmoment erledigt den Standard-Sprint auf Tempo 100 in 6,7 Sekunden und erreicht maximal abgeregelte 250 km/h. Den Verbrauch gibt Skoda mit 6,5 Liter auf 100 Kilometer an. Der 184-PS-Diesel entfaltet maximal 380 Nm Drehmoment, ist in 7,8 Sekunden auf Landstraßen-Tempo und ergibt sich bei 232 km/h den Fahrwiderständen. Beide Motorisierungen sind in Kombination mit Front- oder Allradantrieb sowie mit einer manuellen 6-Gang-Schaltung oder einer einem 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (mit Schaltwippen am Lenkrad) erhältlich.

Wer weniger auf besonders flotte Kurvenfahrten aus ist, sondern lieber auch mal abseits befestigter Wege unterwegs ist, den dürfte die Scout-Variante des Octavia ansprechen. Der aufgefrischte Allrad-Kombi unterscheidet sich optisch durch einen silberfarbenen Unterfahrschutz sowie schwarze Kunststoff-Beplankungen rundum vom Baureihen-Standard. Auch die Unterbodenteile sowie Brems- und Kraftstoffleitungen sind durch Kunststoffabdeckungen geschützt.

Der Scout nutzt eine elektronisch gesteuerte, hydraulische Lamellenkupplung, eine elektronische Differenzialsperre an Vorder- und Hinterachse und ist gegenüber dem normalen Octavia Combi um 30 Millimeter höhergelegt. Als zusätzliches Fahrprogramm steht hier ein Offroad-Modus zur Wahl, der ohne Zutun des Fahrers durch elektronisch gesteuerte durch Bremseingriffe sicher bergab fährt.

Als Motoren für den Scout mit bis zu 1.740 Liter Kofferraumvolumen stehen drei Vierzylinder zur Wahl: ein 1,8-Liter-Benziner mit 132 kW/180 PS und zwei 2,0-Liter-Diesel mit 110 kW/150 PS oder 135 kW/184 PS, die jeweils mit einem 7-Gang-Direktschaltgetriebe kooperieren. Die Normverbräuche liegen zwischen 5,0 Liter auf 100 Kilometer beim schwächeren Diesel und 6,8 Liter beim Benziner. Die Anhängelast beträgt bis zu zwei Tonnen.

Der Artikel "Skoda komplettiert aufgefrischte Octavia-Familie" wurde in der Rubrik AKTUELLES mit dem Keywords "Kompakter, Neuheit, Modellpflege, Limousine, Kombi" von "Thomas Schneider" am 21. Dezember 2016 veröffentlicht.

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