Warum Außenspiegel an Transportern häufiger beschädigt werden
Transporter und Nutzfahrzeuge sind im täglichen Einsatz besonderen Belastungen ausgesetzt. Dabei gehören beschädigte
Als Langstrecken-Sportwagen positioniert Porsche sein längstes Serienfahrzeug der Geschichte und nennt es 'Panamera Executive'. Die um 150 Millimeter verlängerte Karosserie des Panamera der zweiten Modellgeneration ist eine Antwort auf die Bedürfnisse vorwiegend chinesischer Kunden, die Geschäftsabschlüsse gern im Fond eines repräsentativen Autos tätigen. Der Panamera Executive bietet mehr Beinfreiheit zusätzliche Ausstattung.
Als Langstrecken-Sportwagen positioniert Porsche sein längstes Serienfahrzeug der Geschichte und nennt es "Panamera Executive". Die um 150 Millimeter verlängerte Karosserie des Panamera der zweiten Modellgeneration ist eine Antwort auf die Bedürfnisse vorwiegend chinesischer Kunden, die Geschäftsabschlüsse gern im Fond eines repräsentativen Autos tätigen. Sie finden im Panamera Executive nun neben mehr Beinfreiheit zusätzliche Ausstattungsmerkmale, die eine deutliche Komfortsteigerung bedeutet.
Vielfach elektrisch verstellbare und beheizbare Rücksitze mit erhöhtem Komfort zählen dazu, besonders anschmiegsame, ebenfalls elektrisch verstellbare Kopfstützen sowie Sonnenrollos - nicht zuletzt zum Schutz vor neugierigen Passanten. Ein Panorama-Glasdach erhöht das Raumempfinden durch mehr Lichteinfall.
Eine serienmäßige adaptive Luftfederung inklusive elektronisch geregeltem Dämpfungssystem (Porsche Active Suspension Management PASM) vermittelt nicht nur dem Selbstfahrer einen optimalen Kontakt zur Straße, sondern den im Fond chauffierten Mitfahrern einen würdigen Federungskomfort. Sofern man im Komfortmodus der Fahrdynamikregelung unterwegs ist. In den Spitzenmodellen Executive 4S und Turbo werden zudem die Türen elektrisch zugezogen. Von der ebenfalls eingebauten Hinterachslenkung profitiert der Besitzer allerdings nur dann, wenn er selbst in Kurven einlenkt. Sie soll dem Lulatsch jene Sportlichkeit zurückbringen, die das auf 519,9 Zentimeter verlängerte Fahrzeug baubedingt verliert.
Dass allerdings nur die Spitzenversion Executive Turbo mit Vierzonen-Klimaanlage und Ambiente-Beleuchtung ausgestattet ist, kann man auf schwäbische Sparsamkeit zurückführen - oder als Sinn für Gewinnmaximierung interpretieren. Unserer Meinung nach sollte eine Lang-Limousine diesen Formats solche Ausstattungsdetails serienmäßig mitführen! LED-Hauptscheinwerfer mit adaptivem Porsche Dynamic Light System (PDLS) sind ebenfalls nur im Grundpreis des Executive Turbo enthalten.
Darüber hinaus verlangen die Zuffenhauser beim Kauf aller Varianten Aufpreise für weitere nette Annehmlichkeiten. Etwa fürs sogenannte "Rear Seat Entertainment System" der neuesten Generation. Das sind in die Rückenlehnen der Vordersitze integrierte 10,1-Zoll-Tablets zum Arbeiten oder Spielen. Sie sind abnehmbar und können auch außerhalb des Panamera benutzt werden. Auch wer die große, neu entwickelte Mittelarmlehne für die Zweisitzanlage im Fond ordert, zahlt extra. Und noch einmal drauf, wenn er sich für zwei integrierte Klapptische und die induktive Antennenanbindung eines zweiten Smartphones begeistert. Dass man seinen Panamera Executive zudem auch äußerlich gegen Aufpreis aufwerten kann, wundert kaum mehr. Porsche hält dafür ein Sport Design Paket vor.
Das Längenwachstum des Panamera treibt verständlicherweise auch das Fahrzeuggewicht in die Höhe. Es beginnt jetzt bei 1.815 Kilo für das Executive Grundmodell und bei 2.250 Kilo für die Version Executive 4 E-Hybrid. Dass mangelnde Antriebskraft für einen Porsche jedoch kein Thema sein dürfte, demonstriert die Leistungsspanne der Triebwerke. Sie beginnt bei 243 kW/330 PS im Panamera 4 Executive und endet aktuell bei 405 kW/550 PS im Turbo Executive - wobei das 330-PS-Aggregat als neuer Einstiegsmotor in die Panamera Executive Welt gilt. Der V6-Turbomotor schöpft seine Kraft aus 3,0 Liter Hubraum und treibt den langen Viertürer bis auf 264 km/h. Der gleiche Motor leistet im 4S Executive 440 PS und beschleunigt auf maximal 289 km/h. Den Turbo Executive treibt das bekannte 4,0-Liter-Biturbo-Aggregat an, das den langen Panamera auf 550 PS und 306 km/h bringt.
Wer mit dem Panamera Executive nicht nur ein Statement für sein Bedürfnis nach Luxus und Sportlichkeit machen möchte, kann ihn mit Hilfe des benzin-elektrischen 4 E-Hybrid Executive in ein Umweltversprechen kleiden. Dafür unterstützt den bis zu 330 PS starken 2,9-Liter-Verbrennungsmotor ein E-Motor mit maximal 100 kW/136 PS. Die geballte Systemleistung von 340 kW/462 PS ermächtigt den mindestens 2.250 Kilo Brocken eine Höchstgeschwindigkeit von 278 km/h. Wer mit leichtem Gasfuß unterwegs ist, kann ihn jedoch mit einem vergleichsweise moderaten Treibstoffverbrauch bewegen. Wobei die Normangabe von 2,5 Liter auf 100 Kilometer keinen Realitätsgehalt besitzt.
Neben der Langstrecken-Limousine Panamera Executive stellt Porsche in Los Angeles ein zweites Langstrecken-Fahrzeug vor: den neuen Rennwagen 911 RSR. Der Vollblut-Racer ist von Grund auf neu entwickelt - mit neuer Kohlefaser-Karosserie, vor der Hinterachse platziertem 4,0-Liter-Saugmotor, der jetzt 510 PS an die Hinterachse schickt, und Direkteinspritzung sowie starrem Ventiltrieb. Der radikale Rennwagen wird als Speerspitze der GT-Rennwagen von Porsche in Langstrecken-Rennen eingesetzt. Seinen ersten Einsatz hat er im Januar 2017 beim 24-Stunden-Rennen von Daytona.
Jürgen Zöllter
Der Artikel "Zwei Porsche Langstrecken-Fahrzeuge in L.A." wurde in der Rubrik AKTUELLES mit dem Keywords "Limousine, Neuheit, Premiumfahrzeug, Hybrid-Fahrzeug, Rennwagen, Langstrecken-Rennen" von "Jürgen Zöllter" am 18. November 2016 veröffentlicht.
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