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Immer mehr Ablenkung im Straßenverkehr

Früher war alles besser? In diesem konkreten Fall offenbar schon. So fühlen sich 93 Prozent der deutschen Autofahrer mehr abgelenkt als noch vor fünf Jahren. Das Problem ist aber in vielen Fällen selbstverschuldet, so eine aktuelle Umfrage.


Früher war alles besser? In diesem konkreten Fall offenbar schon. So fühlen sich 93 Prozent der deutschen Autofahrer mehr abgelenkt als noch vor fünf Jahren. Das Problem ist in vielen Fällen allerdings selbstverschuldet, so eine aktuelle Umfrage des Direktversicherers DA Direkt: Viele Fahrer tun trotz des Wissens über die Gefahren Dinge, die vom Straßenverkehr ablenken und immer wieder zu brenzligen Situationen oder Unfällen führen können.

Gerade junge Menschen nutzen häufig das Smartphone und lesen Nachrichten: Von den 18- bis 34-Jährigen texten fast zehn Mal so viele während der Fahrt als in der Generation 55 plus. Speziell bei sogenannten Besserverdienern ist die Handynutzung ohne Freisprechanlage weiter verbreitet als beim Durchschnitt. Und was könnte der Gesetzgeber gegen ablenkende Tätigkeiten während der Fahrt tun? "In der Regel hilft ein Mix aus Aufklärung, Motivation und konsequenter Ahndung von Vergehen", sagt DA-Direkt-Vorstand Norbert Wulff. Laut der Umfrage würden nämlich deutlich mehr als die Hälfte der Befragten ihr Handy oder Smartphone nicht benutzen, wenn das Bußgeld spürbar erhöht würde, etwa von 60 auf 200 Euro.

Der Artikel "Immer mehr Ablenkung im Straßenverkehr" wurde in der Rubrik AKTUELLES mit dem Keywords "Smartphone, Straßenverkehr, Umfrage, Handy" von "Rudolf Huber" am 17. November 2016 veröffentlicht.

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