Flug

Billigflieger drücken sich vor Entschädigungen

Billig-Airlines haben Flugreisen in den vergangenen zwei Jahrzehnten stark verändert. Zwar sind die '9-Euro-Lockangebote' für den Kurztrip nach Mailand nicht mehr so häufig wie noch vor Jahren. Doch noch immer sind Ryanair, Air Berlin und Co. deutlich günstiger als die großen Airlines. Aber: Billigflieger sind laut dem Dienstleister refund.me auch Verspätungsflieger.


Billig-Airlines haben Flugreisen in den vergangenen zwei Jahrzehnten stark verändert. Zwar sind die "9-Euro-Lockangebote" für den Kurztrip nach Mailand nicht mehr so häufig wie noch vor Jahren. Doch noch immer sind Ryanair, Air Berlin und Co. deutlich günstiger als die großen Airlines. Aber: Billigflieger sind laut dem Dienstleister refund.me auch Verspätungsflieger.

"Billigairlines wie Ryanair führen unsere Statistik deshalb an, weil sie im ersten Schritt versuchen, Passagiere nicht fair und den Rechtsvorschriften entsprechend zu entschädigen", erklärt Eve Büchner, die Gründerin von refund.me. Dabei seien die Rechte durch EU-Gesetzgebung eindeutig geregelt. Bei Verspätungen von mehr als drei Stunden stehen Passagieren Entschädigungen von bis zu 600 Euro zu.

Und welche sind die schwärzesten Schafe? Das hat das Unternehmen für das Jahr 2016 anhand der Ausgleichsansprüche wegen Verspätung untersucht und eine Top-10 erstellt. Die vorderen vier Plätze gehen samt und sonders an Billigflieger: Ryanair, Vueling, Air Berlin und EasyJet führen die Rangliste in dieser Reihenfolge an. Dahinter folgt auf Platz 5 die Lufthansa/Lufthansa Cityline, gefolgt von Condor, Air France und British Airways. Platz 9 geht an die portugiesische Airline TAP, Iberia/Iberia Express beschließt das Ranking.

Der Artikel "Billigflieger drücken sich vor Entschädigungen" wurde in der Rubrik AKTUELLES mit dem Keywords "Flug, Ranking" von "Thomas Schneider" am 8. November 2016 veröffentlicht.

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