Straßenverkehr

In den großen Städten kracht es häufiger

Für Autos sind die deutschen Großstädte offenbar ein gefährliches Pflaster. Jedenfalls dann, wenn es um Unfälle, Blechschäden sowie Beulen, Kratzer und Schrammen am fahrbaren Untersatz geht. In einem Vergleich der Unfallhäufigkeit von fünfzehn deutschen Städten ergeben sich im Städteranking gravierende Unterschiede


Für Autos sind die deutschen Großstädte offenbar ein gefährliches Pflaster. Jedenfalls dann, wenn es um Unfälle, Blechschäden sowie Beulen, Kratzer und Schrammen am fahrbaren Untersatz geht. In einem Vergleich der Unfallhäufigkeit von fünfzehn deutschen Städten ergeben sich im Städteranking gravierende Unterschiede: Dresden, Hamburg und Düsseldorf sowie Essen, Berlin und Dortmund sind in einer Statistik zu Kfz-Haftpflichtschäden des Vergleichsportals Check24 die Spitzenreiter mit Quoten deutlich über dem Durchschnitt.

Weshalb das so ist, dafür liefert die Statistik keine Erklärungen, denn: München, Stuttgart und Bremen liegen in der Unfallquote nur knapp über der durchschnittlichen Häufigkeit. Und Frankfurt am Main, die Stadt mit den größten täglichen Pendlerbewegungen, bleibt sogar unter dem Mittelwert. Aus der Gesamt-Statistik für das deutsche Unfallgeschehen lässt sich ableiten: Auf dem Land ereignen sich weniger Unfälle, je größer die Stadt, desto häufiger kracht es. Wo viele Menschen unterwegs sind, ereignen sich mehr Unfälle, eine Erkenntnis, die jeder schon hatte, die Statistik liefert den Beweis dafür. Allerdings berücksichtigt die Statistik nur jene Unfälle, die als Haftpflichtschaden gemeldet werden.

Der Artikel "In den großen Städten kracht es häufiger" wurde in der Rubrik AKTUELLES mit dem Keywords "Straßenverkehr, Verkehrsunfälle, Statistik" von "Wolfgang Peters" am 18. Oktober 2016 veröffentlicht.

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