Bessere Luft dank Carsharing

Flexible Carsharing-Modelle haben eine ganze Reihe von Vorteilen für die betroffenen Städte. Das ergab jetzt eine Studie zum Carsharing von car2go in Nordamerika, die von der Universität von Kalifornien in Berkeley durchgeführt wurde.


Flexible Carsharing-Modelle haben eine ganze Reihe von Vorteilen für die betroffenen Städte. Das ergab jetzt eine Studie zum Carsharing von car2go in Nordamerika, die von der Universität von Kalifornien in Berkeley durchgeführt wurde.

Laut der US-Forscher ersetzt jedes car2go-Fahrzeug elf private Fahrzeuge und reduziert damit die Fahrzeuganzahl in Ballungsgebieten. In den fünf untersuchten Städten waren 28.000 Autos weniger unterwegs, was auch die Staubelastung verringert. Weil Carsharing-Fahrzeuge im Schnitt zwischen drei und sechs Stunden pro Tag auf Achse sind, normale Pkw aber nur rund eine Stunde, verkürzt sich durch die "Autoteiler" die Parkzeit - und die Parkplatznot. Und weil sich neue car2go-Teilnehmer zu mehr als 70 Prozent von mindestens zehn Jahre alten Autos trennten, verschwanden Tausende von Fahrzeugen mit veralteten Abgassystemen. Die Berkeley-Studie zeigt außerdem, dass car2go-Kunden seit Beginn ihrer Mitgliedschaft deutlich häufiger eine Kombination aus Pkw und öffentlichen Verkehrsmitteln nutzten als vorher.

Der Artikel "Bessere Luft dank Carsharing" wurde in der Rubrik AKTUELLES mit dem Keywords "Carsharing, Studien/Concept, Emissionen" von "Rudolf Huber" am 13. Oktober 2016 veröffentlicht.

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