Mehr Telematik wird von Misstrauen gebremst (Kurzfassung)

Ein höheres Vertrauen in Datenschutz und -sicherheit könnten den Telematikdiensten im Auto zu einem schnelleren und umfassenderen Einsatz verhelfen. Diese Folgerung legen Ergebnisse einer TÜV Rheinland Marktstudie nahe, mit der die Nutzerakzeptanz von Telematik-Angeboten im vernetzten Auto untersucht wurde.


Ein höheres Vertrauen in Datenschutz und -sicherheit könnten den Telematikdiensten im Auto zu einem schnelleren und umfassenderen Einsatz verhelfen. Diese Folgerung legen Ergebnisse einer TÜV Rheinland Marktstudie nahe, mit der die Nutzerakzeptanz von Telematik-Angeboten im vernetzten Auto untersucht wurde.

Sicherheitsdienstleistungen wie Gefahrenmeldungen oder automatischer Unfallnot- oder Pannennotruf werden in der Studie von etwa 80 Prozent der Autofahrer als sehr attraktiv oder attraktiv eingestuft. Aber auch Hilfen und Infos über GPS oder über das Netz des Mobilfunkbetreibers im Auto zur Parkplatzsuche, zum Werkstattservice und zum Betriebszustand des Fahrzeugs werden gerne akzeptiert.

Insgesamt legen immer mehr Autofahrer großen Wert auf die Vernetzung ihrer Fahrzeuge. Und sie würden dafür laut Marktstudie auch eine finanzielle Belastung akzeptieren: "82 Prozent der Autofahrer in Deutschland sind bereit, im Schnitt 51 Euro pro Jahr für Telematik-Dienste zu zahlen," sagt Matthias Schubert, Vorsitzender der Geschäftsführung der TÜV Rheinland Kraftfahrt GmbH, bei der Präsentation der Marktstudie auf der Fachmesse Automechanika. Allerdings kommen in der Studie auch Vorbehalte gegenüber gewissen Auswertungsmöglichkeiten der Daten zum Ausdruck: Nur 35 Prozent der Autofahrer sprechen sich dafür aus, ihren per Telematik ermittelten Fahrstil einer Analyse zu unterziehen.

Der Artikel "Mehr Telematik wird von Misstrauen gebremst (Kurzfassung)" wurde in der Rubrik AKTUELLES mit dem Keywords "Telematik, Messe, Umfrage" von "Wolfgang Peters" am 14. September 2016 veröffentlicht.

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