Warum Außenspiegel an Transportern häufiger beschädigt werden
Transporter und Nutzfahrzeuge sind im täglichen Einsatz besonderen Belastungen ausgesetzt. Dabei gehören beschädigte
Den alternativen Antrieben gehört die Zukunft. Darin sind sich Politik und Autoindustrie seit langem einig. Dennoch nimmt das Geschäft mit Elektroautos in Deutschland nur sehr langsam Fahrt auf. Warum tut sich die E-Mobilität bei uns so schwer? Rolf Miller, CEO von PP:AGENDA, einer der führenden Kommunikations-Unternehmen in Sachen Elektromobilität, verrät im mid-Interview einige interessante Ansätze.
Den alternativen Antrieben gehört die Zukunft. Darin sind sich Politik und Autoindustrie seit langem einig. Dennoch nimmt das Geschäft mit Elektroautos in Deutschland nur sehr langsam Fahrt auf. Auch das Wundermittel "E-Prämie" hat daran bislang noch nicht allzu viel geändert. Warum tut sich die E-Mobilität bei uns so schwer? Rolf Miller, CEO von PP:AGENDA, einer der führenden Kommunikations-Unternehmen in Sachen Elektromobilität, verrät im mid-Interview einige interessante Ansätze.
mid: Lautlos, umweltschonend und innovativ, diese Schlagworte sind häufig zu hören, wenn es um Elektroautos geht. Ist damit alles gesagt?
Rolf Miller: E-Autos sind viel mehr als grüner Antrieb mit innovativer Digital-Technologie. Es geht um neues Fahren in der Dimension Mensch, Umwelt und Gesellschaft. Das sind natürlich ganz neue Marketing-Faktoren, sie bestimmen aber zunehmend Interesse, Nutzung und auch emotionale Verbundenheit.
mid: Sendet die Autoindustrie überhaupt die richtigen Werbe-Botschaften beim E-Thema aus?
Rolf Miller: Die klassische Autowerbung oder Sales/Vertrieb-Mechanik werden da nicht nachhaltig erfolgreich unterstützen können. Losgelöste Media-Flights oder Gewinnspiele via SoMe-Trailer schaden eher, um erfolgreiche Wege in der Wahrnehmung der Zielgruppen gehen zu können.
mid: Was ist mit der E-Prämie? Kann sie das Geschäft mit der Elektromobilität wirklich ankurbeln?
Rolf Miller: Das kann nur ein Faktor zum Durchbruch sein. Die Autohersteller werden es letztlich selbst voranbringen. Sie müssen ihre E-Autos dort auftauchen lassen, wo sie gerade nicht erwartet werden. In vielfältigen Lebensräumen und Lebensstilen, in starken Zielgruppen, in Ballungsräumen mit einer Präsenz und Nähe, die Kunden ganz anders ansprechen und einbeziehen.
mid: Was könnte noch ein Schlüssel zum Erfolg sein?
Rolf Miller: Integrierte Markenerlebnisse, die zur Transaktion führen. Kurz gesagt: Markenbekanntheit von E-Autos aus München, Stuttgart, Ingolstadt oder Wolfsburg jetzt umwandeln in Kaufen/Leasen/Leihen. Wer mehr E-Autos auf die Straße bringen will, der muss Kommunikation und Marketing neu denken. Das E-Auto inmitten der Gesellschaft platzieren. Sales und Vertrieb darauf ausrichten.
mid: Haben Sie Beispiele dafür?
Rolf Miller: Unsere Erfahrungen aus den Kampagnen wie E-Flotte bestätigten dies durch sehr hohes Unternehmensinteresse. Aktuell bei eKommunal durch das hohe Interesse in Hessens Kommunalpolitik, Verwaltung und Eigenbetrieben.
mid: Welche Bausteine spielen ebenfalls eine wichtige Rolle?
Rolf Miller: Marken- und Konzernkommunikation bis hin zu Public Affairs lassen sich ideal verbinden. Gefragt sind dabei interdisziplinäre Gesprächs- und Vermarktungsansätze für E-Mobility Made in Germany. Die Verbindung mit Smart & Green City zu urbanen mobilem Leben muss assoziiert, oder anders als bisher inszeniert werden. Das heißt, auch den Auftritt im Autohaus konsequenter mit urbanen und digitalen Touchpoints des Lebens verbinden
Ralf Loweg
Der Artikel "mid-Interview: E-Prämien allein reichen nicht zum Durchbruch" wurde in der Rubrik AKTUELLES mit dem Keywords "Elektromobilität, Interview, Prognose" von "Ralf Loweg" am 12. September 2016 veröffentlicht.
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