Warum Außenspiegel an Transportern häufiger beschädigt werden
Transporter und Nutzfahrzeuge sind im täglichen Einsatz besonderen Belastungen ausgesetzt. Dabei gehören beschädigte
Dei Entscheidung ist gefallen: Aus 171 Bewerbungen für das Projekt 'eKommunal' wurden nun 26 Städte, 17 Gemeinden, drei Landkreise, drei Stadtwerke und drei kommunale Eigenbetriebe ausgewählt. Diese können in den kommenden zwei Wochen Elektroautos im Dienst-Alltag testen und bewerten.
Dei Entscheidung ist gefallen: Aus 171 Bewerbungen für das Projekt "eKommunal" wurden nun 26 Städte, 17 Gemeinden, drei Landkreise, drei Stadtwerke und drei kommunale Eigenbetriebe ausgewählt. Diese können in den kommenden zwei Wochen Elektroautos im Dienst-Alltag testen und bewerten.
Verena Nijssen, Klimaschutzmanagerin im Landkreis Limburg-Weilburg ist bereits überzeugt: Sie will die Vorurteile gegen die E-Mobilität abbauen und sieht der Testphase gespannt entgegen. Denn ländliche und städtische Kommunen haben unterschiedliche Ansprüche an ein Elektrofahrzeug. Und die müssen unter einen Hut gebracht werden.
Auch Gabriele Winter, Bürgermeisterin der Stadt Griesheim, ist erwartungsfroh und lässt sich gerne selbst überzeugen. Die Reichweite macht ihr Sorgen, von Vorurteilen aber habe sie noch nichts mitbekommen. Wenn die Testphase abgeschlossen ist und die Bürgermeisterin ein positives Fazit zieht, wird der Rathausvorplatz umgestaltet und eine Ladestation aufgestellt. Und: Frau Winter überlegt sogar, auch privat auf einen Stromer umzusteigen.
eKommunal wurde vom Hessischen Wirtschafts- und Verkehrsministerium ins Leben gerufen und wird unterstützt vom Bundesverband eMobilität, den kommunalen Spitzenverbänden, dem Energieversorger ENTEGA und diversen Autoherstellern, die E-Fahrzeuge kostenlos für den Test zur Verfügung stellen: Audi, Kia, Tesla, Mitsubishi, BMW, Volkswagen und Nissan sind mit dabei.
"E-Fahrzeuge sind leise, sehr effizient und fahren nahezu klimaneutral, wenn der Strom aus erneuerbaren Quellen stammt", sagt Staatssekretär Mathias Samson bei der Übergabe der Wagen. "Von diesen Vorteilen können sich die Testnutzer jetzt selbst überzeugen. Nichts wirkt so nachhaltig wie praktische Erfahrung." Das sieht ENTEGA-Chefin Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig ebenso und ergänzt: "Das steigert die Bereitschaft, selbst ein Elektrofahrzeug anzuschaffen." Dabei geht das Hessische Wirtschaftsministerium mit gutem Beispiel voran und hat aktuell fünf Elektrofahrzeuge im Besitz.
Doch das soll nicht die einzige Unterstützung durch das Land Hessen bleiben, um die E-Mobilität zu fördern und sie für die Endverbraucher einfacher zu gestalten. In den kommenden Jahren stellt Hessen fünf Millionen Euro für die Anschaffung von E-Bussen und den Ausbau der Ladeinfrastruktur zur Verfügung. Weitere 2,3 Millionen Euro fließen in andere Programme der E-Mobilität.
Die Vorgänger-Projekte von eKommunal haben übrigens ihre Wirkung nicht verfehlt. 2015 etwa konnten bei "eFlotte" rund 40 von 60 teilnehmenden hessischen Privatunternehmen von der Elektromobilität überzeugt werden. Diese wollen E-Autos künftig in ihrer Flottenplanung berücksichtigen.
Der Artikel ""eKommunal" bewegt Kommunen" wurde in der Rubrik AKTUELLES mit dem Keywords "Elektromobilität, Elektroauto, Test, Veranstaltung" von "Bianca Burger" am 9. September 2016 veröffentlicht.
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