Warum Außenspiegel an Transportern häufiger beschädigt werden
Transporter und Nutzfahrzeuge sind im täglichen Einsatz besonderen Belastungen ausgesetzt. Dabei gehören beschädigte
Wiesel sind in der Transportbranche eigentlich verhasst - knabbern sie doch allzu gerne an Elektronik und Bremsleitungen herum. Der automobile Namensvetter der possierlichen Tierchen aus dem Hause Kamag ist bei Logistik-Unternehmen dagegen beliebt und weit verbreitet. Jetzt hat der Anbieter von Schwerlasttransportern sein Arbeitstier unter Strom gesetzt und im Logistik-Alltag getestet.
Wiesel sind in der Transportbranche eigentlich verhasst - knabbern sie doch allzu gerne an Elektronik und Bremsleitungen herum. Der automobile Namensvetter der possierlichen Tierchen aus dem Hause Kamag ist bei Logistik-Unternehmen dagegen beliebt und weit verbreitet. Jetzt hat der Anbieter von Schwerlasttransportern sein Arbeitstier unter Strom gesetzt und im Logistik-Alltag getestet.
Der rein batterieelektrisch angetriebene E-Wiesel ist als sogenannter "Wechselbrückenhubwagen" für den Transport von Wechselbehältern aller Baugrößen sowie von Sattelanhängern und Anhängern konzipiert. Drei Wochen lang hat der Härtetest beim Transport- und Logistikdienstleister DSV in Weilerswist gedauert, bei dem der Prüfling die Verteilung von Waren für die Drogeriekette dm übernahm. Täglich werden mehr als 1.800 dm-Märkte bedient, 50 Touren für den Fernverkehr und zusätzlich 40 Fahrzeuge für die Filialbelieferung im Nahverkehr werden beladen und abgefertigt.
Kein Problem für den E-Wiesel, der trotz Elektroantrieb einen überaus langen Atem bewiesen hat und praktisch rund um die Uhr im Einsatz war. "Mit einer Füllung der beiden Batterien kann der Wechselbrückenhubwagen ungefähr neun Stunden betrieben werden", berichtet DSV, "bei nur fünf Stunden anschließender Ladezeit am 63A-Stecker, in einer Stunde können 22 kW nachgeladen werden". Und wie Elektroautos kann auch der E-Wiesel beim Bremsen Energie zurückgewinnen, was außerdem die Feinstaubbelastung (durch die Abnutzung der Bremsscheiben) und den Druckluftverbrauch verringert. Wenn nötig verdoppeln zwei zusätzliche Batterien die Einsatzzeit.
Und wie hat sich der weltweit erste Wechselbrückenhubwagen mit E-Antrieb in der Praxis geschlagen? Bravourös! Fahrer Oleg Meyer hat ihn täglich bewegt und ist von der neuen Technik begeistert: "Besonders angenehm ist die Ruhe im Führerhaus, da der Elektro-Motor beim Betrieb nicht zu hören ist. Jetzt kann man beim Fahren die Aufträge aus der DSV-Leitstelle besser verstehen, die per Funk durchgegeben werden." Und Konstantinos Almpanis von der mitwirkenden Firma Transport Almpanis GmbH konstatiert, dass die Beschleunigung des Fahrzeugs "fühlbar größer ist als beim Dieselmodell" - 156 kW/212 PS stehen im Power-Modus maximal zur Verfügung.
Auch die Ergebnisse in punkto Wirtschaftlichkeit und Effizienz sind laut der DSV vielversprechend. Das Fazit ist also durchweg positiv. Jetzt muss sich der Wiesel nur noch in den Köpfen der Logistik-Unternehmen gegen seine Kollegen mit Verbrennungsmotor durchbeißen.
Der Artikel "E-Wiesel: Flink und mit langem Atem" wurde in der Rubrik AKTUELLES mit dem Keywords "Logistik, Elektromobilität, Test" von "Thomas Schneider" am 11. August 2016 veröffentlicht.
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