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Bosch "Coup": Fertigmachen zum Entern

Praktisch, umweltfreundlich und günstig. Bosch bietet ab sofort eine neue Mobilitätslösung an: das E-Roller-Sharing. Zum Start der neuen Marke 'Coup' stehen in Berlin 200 vernetzte und rein elektrisch angetriebene Roller von Gogoro zur Verfügung. Wie etwa beim Carsharer car2go können Nutzer spontan den nächstbesten eScooter entern und losbrausen.


Praktisch, umweltfreundlich und günstig. Bosch bietet ab sofort eine neue Mobilitätslösung an: das E-Roller-Sharing. Zum Start der neuen Marke "Coup" stehen in Berlin 200 vernetzte und rein elektrisch angetriebene Roller von Gogoro zur Verfügung. Wie etwa beim Carsharer car2go ist das Angebot Stations-unabhängig. Das heißt: Nutzer können spontan den nächstbesten eScooter mit dem Smartphone orten, reservieren und sofort losbrausen. Wird der Elektroflitzer nicht mehr gebraucht, kann man ihn innerhalb der Innenstadt an einer beliebigen Stelle wieder abstellen.

Zunächst werden die bis 45 km/h schnellen Fahrzeuge mit auswechselbaren Batterien in Berlin Mitte, Prenzlauer Berg, Friedrichshain und Kreuzberg verteilt. Sie können von allen Inhabern eines Pkw- oder Zweirad-Führerscheins ab 21 Jahren genutzt werden. Das Beste daran: Die Nutzer müssen sich um nichts kümmern. Die Mitarbeiter versorgen die Roller kontinuierlich mit frischen Batterien, ein Helm ist stets unter dem Sitz platziert. Auch ausgiebigere Touren zum Beispiel nach Potsdam sind mit den Coup-Rollern dank einer Reichweite von rund 100 Kilometer kein Problem.

Moment, ein Helm für alle? Ja, aber Stirnrunzler können sich sofort wieder beruhigen. "Um die Hygiene müssen sich die Nutzer keine Sorgen machen", sagt Bosch-Pressesprecher Stephan Kraus auf Anfrage des mid. "Die Helme haben ein austauschbares Innenfutter, das unsere Mitarbeiter beim Batterietausch wechseln. Zusätzlich hat jeder Roller eine 'Sturmhaube' an Bord."

Und der Helm soll für alle passend sein? Nicht ganz. Hier hilft die Coup-App weiter. Die zeigt nämlich nicht nur die Fahrzeuge in der Umgebung an, sondern ebenso, welche Größe der dazugehörige Helm hat. Auch das Öffnen des Helmfachs und das Starten erfolgen per Smartphone, das über Bluetooth mit dem eScooter verbunden ist. "Für die Zukunft planen wir auch, einige der Roller mit zwei Helmen auszustatten", so Stephan Kraus.

Und was kostet der Spaß? Coup setzt bei seinem Preismodell auf Flatrate-Tarife: 30 Minuten kosten 3 Euro, ein ganzer Tag 20 Euro. Voraussetzung für die Nutzung ist eine einmalige Online-Anmeldung auf der Webseite joincoup.de, die in fünf Minuten erledigt sein soll. In den ersten beiden Wochen nach dem Start müssen Neugierige dort zunächst ihr Interesse bekunden und die Verfügbarkeit prüfen. "Damit wir zum Start nicht mit Anfragen überrannt werden und uns auf die Nachfrage einstellen können", erklärt Stephan Kraus. Sicher keine schlechte Idee.

Doch schon bald soll das Angebot komplett offen sein. Je nach Resonanz soll es auch ausgeweitet werden. Mat Schubert, bei Bosch verantwortlich für das Projekt Mobility Services und Geschäftsführer der Coup Mobility GmbH, erläutert den Plan: "In naher Zukunft werden wir sehen, in welchen Stadtgebieten die Nachfrage am größten ist. Auf dieser Basis werden wir unseren Service sukzessive ausbauen."

Thomas Schneider

Der Artikel "Bosch "Coup": Fertigmachen zum Entern" wurde in der Rubrik AKTUELLES mit dem Keywords "Roller, Elektromobilität, Carsharing" von "Thomas Schneider" am 3. August 2016 veröffentlicht.

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