Jubiläum in der Pfalz 50: Jahre Opelwerk in Kaiserslautern

Ein runder Geburtstag und strahlende Gesichter: Opel feiert den 50. Geburtstag des Standortes Kaiserslautern. Das im Juni 1966 eröffnete Werk liefert heute Komponenten für Karosserie, Fahrwerk sowie den Antriebsstrang der aktuellen Modelle des Herstellers und beschäftigt rund 2.000 Mitarbeiter.


Ein runder Geburtstag und strahlende Gesichter: Opel feiert den 50. Geburtstag des Standortes Kaiserslautern. Das im Juni 1966 eröffnete Werk liefert heute Komponenten für Karosserie, Fahrwerk sowie den Antriebsstrang der aktuellen Modelle des Herstellers und beschäftigt rund 2.000 Mitarbeiter. Zu den Gratulanten gehörten nicht nur etwa 15.000 Besucher, die mit einem kurzweiligen Unterhaltungsprogramm bei Laune gehalten wurden. Auch Prominenz aus Politik und der Konzern-Zentrale gaben sich ein Stelldichein. So begrüßte Opel Group-Finanzchef Michael Lohscheller unter anderen die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing.

Die Bedeutung des Standorts hoben alle Fest-Redner hervor: "Opel ist mit der Stadt Kaiserslautern sehr tief verwurzelt. Mit weit mehr als 2.000 Beschäftigten ist das Werk auch für die gesamte Region ein ganz wichtiger Wirtschaftsfaktor - und das schon seit einem halben Jahrhundert. Es freut uns sehr, dass es auch in Zukunft weitere Investitionen gibt, mit denen die Zukunft des Standorts gesichert wird", so die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin.

Werksleiter Manfred Gellrich freute sich über die vielen Besucher und die herzlichen Glückwünsche. "Das ist ein großartiger Tag für unsere Belegschaft und eine Bestätigung für unser Werk, das sich in den vergangenen Jahrzehnten hervorragend entwickelt und viele komplexe Produktanläufe gemeistert hat."

"Zahlreiche Umbauten und überall sichtbare Investitionen zeigen: Das Werk Kaiserslautern ist die zentrale Drehscheibe für Komponenten von Opel/Vauxhall in Europa. Harte Arbeit, Zuverlässigkeit und Engagement der Belegschaft prägten die Geschichte des Standortes. Das sind gute Voraussetzungen auch für die Zukunft", sagte Betriebsratsvorsitzender Lothar Sorger.

Mit der Eröffnung des Werks in Kaiserslautern im Juni 1966 begann für Opel in eine neue Ära in der Unternehmensgeschichte. Fahrwerksteile wie Gelenkwellen, Kupplungen, Lenkgetriebe oder Stoßdämpfer wurden hier produziert und anschließend in die Fahrzeug-Montagewerke geliefert. Zum ersten Mal wurde die Produktion auf diese Weise aufgespalten und auch die Versorgung der Schwesterwerke Vauxhall im europäischen Produktionsverbund sichergestellt. Mehr als neun Millionen Motoren wurden bis heute in Kaiserslautern gefertigt; dazu kommen rund 19 Millionen Achsen sowie knapp 39 Millionen Sitzstrukturen. Neben der jüngsten Zweiliter-Dieselmotoren-Generation fertigt das Werk Kaiserslautern unter anderem die Mehrzahl der Karosserie-Komponenten für den neuen Astra.

Das Werk wird ständig modernisiert. Erst kürzlich flossen rund 130 Millionen Euro in die Fertigung neuer Komponenten. Installiert wurde modernste Produktionstechnik, um die Wettbewerbsfähigkeit weiter zu verbessern und dem Werk langfristige Perspektiven zu geben. Opel ist in dieser relativ konjunkturschwachen Region der Pfalz einer der wichtigsten Arbeitgeber.

Michael Kirchberger

Der Artikel "Jubiläum in der Pfalz 50: Jahre Opelwerk in Kaiserslautern" wurde in der Rubrik AKTUELLES mit dem Keywords "Jubiläum, Produktion, Karosserie, Fahrwerk" von "Michael Kirchberger" am 11. Juli 2016 veröffentlicht.

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