Warum Außenspiegel an Transportern häufiger beschädigt werden
Transporter und Nutzfahrzeuge sind im täglichen Einsatz besonderen Belastungen ausgesetzt. Dabei gehören beschädigte
Dass Rolls-Royce Luxus-Limousinen für die Straße baut, ist hinreichend bekannt. Doch der wohlklingende Name ist auch auf der Schiene unterwegs. Und zwar mit der Marke MTU, die Teil von Rolls-Royce Power System ist. Jetzt gehen erstmals auf deutschen Gleisen Triebwagen des Typs Link in Betrieb.
Dass Rolls-Royce Luxus-Limousinen für die Straße baut, ist hinreichend bekannt. Doch der wohlklingende Name ist auch auf der Schiene unterwegs. Und zwar mit der Marke MTU, die Teil von Rolls-Royce Power System ist. Jetzt gehen erstmals auf deutschen Gleisen Triebwagen des Typs Link in Betrieb. Die Fahrzeuge des polnischen Herstellers PESA werden von MTU-PowerPacks angetrieben. Nach der erfolgten Zulassung durch das Eisenbahnbundesamt werden nun insgesamt sieben zweiteilige Fahrzeuge mit je zwei MTU-PowerPacks des Typs 6H 1800 R85L eingesetzt. Zusätzlich wurden zwei dreiteilige Link-Züge bestellt, die mit PowerPacks auf Basis der Baureihe 1600 ausgestattet sind.
Die MTU-Antriebe beschleunigen die Fahrzeuge auf eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h und sind laut Hersteller umweltfreundlich: Sie erfüllen die Emissionsrichtlinien der EU-Stufe IIIB. "Mit der Inbetriebnahme der ersten Link-Züge beginnt ein weiteres Kapitel in der Erfolgsgeschichte unserer MTU-PowerPacks", sagt dazu Bernd Krüper, Leiter des Industriegeschäfts von MTU. Die von MTU entwickelten kompakten PowerPacks enthalten neben dem Motor und Getriebe beziehungsweise Generator alle für den Antrieb des Fahrzeugs und die Versorgung der Hilfsbetriebe erforderlichen Komponenten. Sie seien dadurch besonders einfach zu warten und in Fahrzeuge zu integrieren, heißt es.
Bereits 2014 hatte Rolls-Royce mit PESA vereinbart, bis zu 940 MTU-PowerPacks für Link-Fahrzeuge zu liefern. Diese Triebzüge sollen in den kommenden Jahren im Auftrag der Deutschen Bahn zum Einsatz kommen. Auch weitere Betreiber interessieren sich offenbar für den Dieseltriebwagen. Alle Varianten der Link-Fahrzeuge sind mit Antrieben von MTU ausgestattet: Die ein- und dreiteiligen Garnituren sind mit einem beziehungsweise zwei PowerPacks auf Basis der Baureihe 1600 ausgestattet. Kern dieser Antriebspakete sind Motoren des Typs 12V 1600 R70 mit einer Leistung von je 565 Kilowatt. Die zweiteiligen Zuggarnituren sind mit zwei PowerPacks auf Basis der Baureihe 1800 mit einer Leistung von je 390 Kilowatt unterwegs.
Der Artikel "Zug um Zug: Der Rolls-Royce auf der Schiene" wurde in der Rubrik AKTUELLES mit dem Keywords "Bahnindustrie, Züge, Technik" von "Ralf Loweg" am 6. Juli 2016 veröffentlicht.
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