Warum Außenspiegel an Transportern häufiger beschädigt werden
Transporter und Nutzfahrzeuge sind im täglichen Einsatz besonderen Belastungen ausgesetzt. Dabei gehören beschädigte
Das ging dem Chef in Rüsselsheim jetzt wohl wirklich zu weit. Die jüngste Mitteilung aus der Opel-Zentrale liest sich wie das verbale Ergebnis einer mühsam beherrscht vorgetragenen Stellungnahme: Opel-Chef Karl-Thomas Neumann hat unmittelbar nach den Pfingsttagen offenbar die Botschaft dieses christlichen Festes übernommen.
Das ging dem Chef in Rüsselsheim jetzt wohl wirklich zu weit. Die jüngste Mitteilung aus der Opel-Zentrale liest sich wie das verbale Ergebnis einer mühsam beherrscht vorgetragenen Stellungnahme: Opel-Chef Karl-Thomas Neumann hat unmittelbar nach den Pfingsttagen offenbar die Botschaft dieses christlichen Festes übernommen.
An Pfingsten wird der Erleuchtung der Jünger durch den Heiligen Geist gedacht, der über sie gekommen war und mit Erkenntnissen erfüllt hatte. Die Neumannsche-Botschaft weist nicht nur die jüngsten Vorwürfe an Opel in der Diesel-Diskussion zurück, sondern ist erstens eine Kampfansage und zweitens die Ankündigung, dass die Angelegenheit zur Chefsache erklärt wird. Und das ist gut so.
Denn unvermutet steht Opel mit dem Rücken zur Wand: Die Tagesschau erhebt den Vorwurf der Abgasmanipulation beinahe zur Tatsache, lässt in Interviews die für viele Menschen nur noch als dubios erscheinende DUH (Deutsche Umwelthilfe) und einen im Umgang mit Computern versierten jungen Mann auftreten, der als Hacker einen Ruf in der Szene genießt. Die Abgas-Vorwürfe sind dem TV-Magazin "Monitor" und dem "Spiegel" Sendezeit und Druckseiten wert und Opel kann nur beteuern, keine illegale Software einzusetzen und die Vorwürfe zum Einsatz illegaler Abschalteinrichtungen zurückweisen: "Diese Anschuldigungen sind falsch!", heißt es mitsamt Ausrufezeichen in der Neumann-Stellungnahme.
Dabei liegen Opel die Methoden und Protokolle der jüngsten Testaktivitäten nach eigenen Angaben nicht vor, die Marke kann sie nicht überprüfen und kann sich ihr Zustandekommen nicht erklären. Wenn schnell und massiv öffentlich nicht ausreichend belegte Vorwürfe ohne wirkliche amtliche Beteiligung zur Vorverurteilung führen können, dann stimmt irgendwo irgendetwas nicht. Vielleicht gehen manche Medien auch zu offensiv mit den Vorwurf-Anschuldigungs-Schlagzeilen um und häufig entsteht die Verurteilung dann rasch in den Köpfen der Zuschauer oder Leser. Da musste dem Opel-Chef doch der Kragen platzen. Für Opel und seine Kunden bleibt zu offen, dass die von der DUH veranstalteten Abgasexperimente nur heiße Luft sind.
Wolfgang Peters
Der Artikel "Der mid-Kommentar: Kragen geplatzt" wurde in der Rubrik AKTUELLES mit dem Keywords "Kommentar, Pkw, Emissionen" von "Wolfgang Peters" am 17. Mai 2016 veröffentlicht.
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