Westeuropäischer Automarkt stärker als erwartet

Das beste April-Ergebnis seit 2008 verzeichnet der Verband der Automobilindustrie (VDA) auf dem westeuropäischen Automarkt. Die Neuzulassungen sind gegenüber dem Vorjahr um 8 Prozent auf 1,2 Millionen Einheiten gestiegen. Ebenfalls positiv läuft das Geschäft auf den Großmärkten China und USA, die Verkäufe in Russland und Brasilien dagegen brechen ein.


Das beste April-Ergebnis seit 2008 verzeichnet der Verband der Automobilindustrie (VDA) auf dem westeuropäischen Automarkt. Die Neuzulassungen sind gegenüber dem Vorjahr um 8 Prozent auf 1,2 Millionen Einheiten gestiegen. Nach vier Monaten liegt der Markt mit 4,9 Millionen Fahrzeugen ebenfalls 8 Prozent im Plus. Stark präsentiert sich auch der deutsche Markt, der um 8 Prozent auf 315.900 Neuwagen gewachsen ist. "In Westeuropa läuft es derzeit besser als erwartet", erklärt Matthias Wissmann, Präsident des VDA.

Positiv entwickelt sich das Geschäft im April 2016 außerdem auf den Großmärkten China (plus 8 Prozent) und USA (plus 3 Prozent). Strohfeuer oder Trendwende heißt es in Japan. Fest steht: Erstmals seit 15 Monaten liegt die Pkw-Nachfrage mit 269.300 Einheiten wieder über Vorjahresniveau (plus 2 Prozent). Auch in Indien bedeuten 242.100 Neuwagen einen Zuwachs um 11 Prozent. Die Verkäufe in Russland (minus 9 Prozent) und Brasilien (minus 26 Prozent) dagegen brechen ein.

Der Artikel "Westeuropäischer Automarkt stärker als erwartet" wurde in der Rubrik AKTUELLES mit dem Keywords "Automarkt, International, Statistik" von "Thomas Schneider" am 13. Mai 2016 veröffentlicht.

Weitere Meldungen

Anzeige

Videos