Verkehrssicherheit

Schulkinder runter vom Rad

Schulkinder leben gefährlich im dichten Straßenverkehr. Doch wenn die Kleinen auf dem Weg zur Schule auch noch aufs Rad steigen, erhöht sich das Risiko dramatisch.


Schulkinder leben gefährlich im dichten Straßenverkehr. Doch wenn die Kleinen auf dem Weg zur Schule auch noch aufs Rad steigen, erhöht sich das Risiko dramatisch. Denn rund 25 Prozent aller 2014 im Straßenverkehr verunglückten Kinder unter neun Jahren waren Radfahrer. Und deshalb empfehlen die Verkehrsexperten des ADAC jetzt, Kinder erst nach der schulischen Fahrrad-Prüfung in der 3. oder 4. Klasse mit dem Rad am Straßenverkehr teilnehmen zu lassen. Die dabei gelernten Verhaltensregeln sollten Eltern immer wieder in der Praxis überprüfen.

Was Eltern auch wissen sollten: Kinder bis zum Alter von acht Jahren müssen mit dem Rad stets den Gehweg benutzen. Zwischen acht und zehn Jahren dürfen sie auf dem Gehweg und auch auf der Straße fahren. Erst danach sind sie verpflichtet, auf der Straße zu radeln.

Mit der Verkehrsinitiative 2016 "Für einen sicheren Schulweg!" will der ADAC einen Beitrag leisten, die Unfallzahlen bei Kindern zu senken. Ziel der Initiative ist es, Eltern und Kinder über die besonderen Risiken im Straßenverkehr zu informieren, teilt der Automobilclub mit.

Der Artikel "Schulkinder runter vom Rad" wurde in der Rubrik AKTUELLES mit dem Keywords "Verkehrssicherheit, Kinder, Fahrrad, Ratgeber" von "Ralf Loweg" am 10. Mai 2016 veröffentlicht.

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