Warum Außenspiegel an Transportern häufiger beschädigt werden
Transporter und Nutzfahrzeuge sind im täglichen Einsatz besonderen Belastungen ausgesetzt. Dabei gehören beschädigte
Die Maßnahmen zur Förderung der Elektromobilität in Deutschland sind bislang wenig erfolgreich, was ein Blick auf den Bestand zeigt. Die angedachte Kaufprämie für E-Autos bringt die Gemüter von Befürwortern und Gegnern in Wallung. Aber was halten eigentlich die Verbraucher davon?
Die deutsche Politik bastelt seit einer gefühlten Ewigkeit an einem Weg, der Elektromobilität auf die Sprünge zu helfen. Bislang ist der Erfolg der Maßnahmen wie etwa eine Befreiung von der Kfz-Steuer sehr überschaubar. Am 1. Januar 2016 waren laut dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in der Bundesrepublik lediglich 25.502 reine Elektro-Pkw und 130.365 Hybrid-Pkw registriert.
Und auch wenn Verkehrsminister Alexander Dobrindt Mantra-artig die Bedeutung der Infrastruktur betont: Die angedachte Kaufprämie bringt die Gemüter von Befürwortern und Gegnern in Wallung. Derzeit laufen erneut Verhandlungen in Berlin, die vermutlich nicht zuletzt auch von der Abgas-Problematik bei Diesel-Fahrzeugen beeinflusst werden. Das immer wieder genannte Ein-Millionen-Ziel der Bundesregierung einmal ausgeklammert: Die Zeit drängt, das wissen alle Beteiligten. Nur ob eine Barprämie - angedacht sind 5.000 Euro für E-Autos und 3.000 Euro für Hybride - das Mittel der Wahl ist, ist strittig. Denn welchen Effekt diese hätte, darüber scheiden sich die Geister.
"Eine Kaufprämie nützt nur dann, wenn sie so ausgestaltet ist, dass Elektroautos konventionelle Fahrzeuge vom Markt verdrängen, " sagt zum Beispiel Viviane Raddatz, Klimaschutz-Expertin vom WWF Deutschland. Ein "ja, aber" also. Andere Experten - zum Beispiel von den Bundesministerien für Wirtschaft, Verkehr und Umwelt - befürworten den direkten Kaufanreiz auf ganzer Linie. Und wieder andere lehnen eine Prämie komplett ab wie etwa Finanzminister Wolfgang Schäuble. Doch was halten die Verbraucher von einer Prämie?
In einer Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Umweltschützer des World Wildlife Fund (WWF) und des Öko-Energie-Versorgers LichtBlick bezweifeln 69 Prozent der Deutschen, dass die Politik mit dieser Fördermaßnahme ihr Ziel von einer Million Elektroautos bis 2020 noch erreichen wird. Nur 15 Prozent glauben an einen Erfolg der Prämie.
Das Misstrauen der Autofahrer zeigt sich auch daran, dass eine Mehrheit eine Kaufprämie zwar befürwortet, aber nur unter bestimmten Bedingungen - "ja, aber" also. 54 Prozent der Bundesbürger sind der Meinung, dass Elektroautos nur dann gefördert werden sollten, wenn sie umweltfreundlich mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden.
Und wie soll eine Kaufprämie finanziert werden? Hier sind 40 Prozent der Befragten der Ansicht, dass Steuerzahler und die Autoindustrie die Kosten anteilig tragen sollten. Sieben Prozent sehen alleine die Steuerzahler in der Pflicht und 21 Prozent sprechen sich dafür aus, dass die Prämie aus einer Mineralölabgabe gespeist werden sollte.
Bei der Benennung der Hauptprobleme der E-Mobilität kristallisieren sich mehr und mehr drei Faktoren heraus: Der hohe Anschaffungspreis gilt als der Hemmschuh Nummer 1: 65 Prozent der Befragten sehen darin den Grund für die geringe Verbreitung von E-Autos. Eine zu geringe Reichweite nennen 59 Prozent als Problem, 57 Prozent eine unzureichende Ladeinfrastruktur.
Rund ein Drittel der Deutschen kann sich laut der Umfrage grundsätzlich vorstellen, auf ein Elektroauto umzusatteln. Und für rund die Hälfte davon würde der staatlich geplante Zuschuss von 5.000 EUR einen Anreiz darstellen, bereits in naher Zukunft auf ein elektrisch betriebenes Fahrzeug umzustellen. 63 Prozent der Befragten haben dagegen derzeit keine Pläne zur Anschaffung eines Elektroautos.
Der Artikel "E-Auto-Prämie: Was nun, Herr Dobrindt?" wurde in der Rubrik AKTUELLES mit dem Keywords "Elektroauto, Verkehrspolitik, Rabatte" von "Thomas Schneider" am 26. April 2016 veröffentlicht.
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