Warum Außenspiegel an Transportern häufiger beschädigt werden
Transporter und Nutzfahrzeuge sind im täglichen Einsatz besonderen Belastungen ausgesetzt. Dabei gehören beschädigte
Die Erfolgsgeschichte der deutschlandweit etablierten Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation KÜS beginnt vor 25 Jahren in einem Saarbrücker Autohaus. Ein Prüfingenieur der KÜS nimmt im April 1991 eine Hauptuntersuchung vor.
Die Erfolgsgeschichte der deutschlandweit etablierten Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation KÜS beginnt vor 25 Jahren in einem Saarbrücker Autohaus. Ein Prüfingenieur der KÜS nimmt im April 1991 eine Hauptuntersuchung vor. Damit ist der Weg der KÜS hin zu einer der großen Kfz-Überwachungsorganisationen in Deutschland frei. 25 Jahre später sind die drei Buchstaben für viele Autofahrer längst zu einem festen Begriff geworden.
Gegründet wird die KÜS bereits 1980 als ein Zusammenschluss freiberuflich tätiger Kfz-Sachverständiger unter dem Gründungspräsident Hans Gelbe aus Wiesbaden. Fortan bemühen sich die Verantwortlichen um die Berechtigung zur Durchführung der Hauptuntersuchung (HU). Elf Jahre dauert es, bis dieser Kampf schließlich gewonnen wird.
Ein KÜS-Urgestein ist Peter Schuler. Der Fahrzeug-Ingenieur ist bereits seit 1990 für die Organisation tätig. Er nutzt seine Kenntnisse in der damals noch EDV genannten Datentechnologie, um die KÜS fit zu machen für die Zukunft - mit Erfolg. Bis heute behauptet die KÜS nach eigenen Angaben als Überwachungsorganisation die IT-Führerschaft in der deutschen Fahrzeugüberwachung, etwa mit der interaktiven Wissensdatenbank "HEUREKA" für die Prüfingenieure und Sachverständigen der KÜS.
Peter Schuler wird 1993 Geschäftsführer der KÜS und der Sitz der Bundesgeschäftsstelle in das saarländische Losheim verlegt. Damals beginnt auch die Ausbildung der Prüfingenieure in der neu gegründeten KÜS-Akademie, inzwischen sind über 1.000 Ingenieure hier zu Prüfingenieuren fortgebildet worden. Die KÜS-Akademie ist verantwortlich für alle Aufgaben der Fort- und Weiterbildung innerhalb der KÜS, von der Möglichkeit des Ingenieursstudiums bis zur Fortbildung zum qualifizierten Prüfingenieur, heißt es.
1994 ist die KÜS in allen Bundesländern als Kfz-Überwachungsorganisation amtlich anerkannt. Im gleichen Jahr erhält die KÜS für ihre Prüfingenieure die Anerkennung zur Durchführung des § 19.3 StVZO. Dabei geht es um sogenannte "Änderungsabnahmen", die Eintragungen von Änderungen am Fahrzeug in die Papiere, erklären die Fachleute. Dies ist ein wichtiger Schritt hin zur Liberalisierung der Fahrzeugüberwachung. Peter Schuler hat diese Liberalisierung zu seiner Lebensaufgabe gemacht.
1999 hat die KÜS erstmals jährlich mehr als eine Million Fahrzeugprüfungen durchgeführt. Heute sind es knapp vier Millionen pro Jahr, davon mehr als 2,8 Millionen Hauptuntersuchungen. Der Anteil an den Hauptuntersuchungen in Deutschland liegt im Jubiläumsjahr 2016 bei über 10 Prozent, der erste Prüfingenieur der KÜS aus dem Jahr 1991 hat inzwischen bundesweit über 1.300 Kollegen bekommen. In der Bundesgeschäftsstelle in Losheim arbeiten rund 140 Menschen. Seit der Jahrtausendwende ist Peter Zaremba aus Butzbach der Präsident der KÜS.
Die KÜS engagiert sich auch aktiv in der Verkehrssicherheit, zum Beispiel mit eigenen Aktionen, aber auch als Mitglied im Deutschen Verkehrssicherheitsrat e. V. (DVR). Im Motorsport unterstützt die KÜS namhafte Sportler, allen voran den mit Porsche amtierenden Sportwagen-Weltmeister Timo Bernhard.
"Die KÜS ist, basierend auf dem Engagement ihrer Partner, zu einem großen Komplettdienstleister für die Bereiche Fahrzeug und Verkehr geworden", sagt Bundesgeschäftsführer Peter Schuler. Entwickelt haben sich inzwischen unter dem Dach der KÜS viele unterschiedliche, aber sehr spezielle Firmenzweige. "Wir bieten so unseren Service für die Industrie, das Kfz-Gewerbe und natürlich für die Autofahrer," so Peter Schuler.
Ralf Loweg
Der Artikel "KÜS: Die Erfolgsstory beginnt in einem Saarbrücker Autohaus" wurde in der Rubrik LAGER & TRANSPORT mit dem Keywords "Technische Überwachung, Jubiläum, Historie" von "Ralf Loweg" am 20. April 2016 veröffentlicht.
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