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Der Navi-Mafia auf der Spur

Bei einer spannenden Reise um die halbe Welt verfolgte die Fachzeitschrift Auto Bild ein Navi-Gerät, das in Hamburg gestohlen und in China wieder in einen BMW eingebaut wurde. Das Fazit der Autoren: 'Der systematische Schmuggel von geklauten Navis ist ein einträgliches Geschäft.'


Bei einer spannenden Reise um die halbe Welt verfolgte die Fachzeitschrift Auto Bild ein Navi-Gerät, das in Hamburg gestohlen und in China wieder in einen BMW eingebaut wurde. Das Fazit der Autoren: "Der systematische Schmuggel von geklauten Navis ist ein einträgliches Geschäft."

Die Hamburger hatten das Gerät mit einem Peilsender ausgestattet, ehe es dort wie erwartet aus einem an der Stadtgrenze abgestellten Wagen gestohlen wurde. Nach 71 Tagen und 18.000 Kilometern landete der elektronische Wegweiser via Riga, Helsinki, Paris und Hongkong im chinesischen Xianyang und wurde dort in einen neuen BMW eingebaut. Der neue Besitzer hatte angeblich keine Ahnung, dass das Navi gestohlen war. Teilehändler und Autowerkstatt, die Auto Bild in Lettland und China zur Rede stellte, gaben ebenfalls vor, nichts von illegalen Geschäften zu wissen. "Es ist ein Riesen-Skandal, dass Polizei und Hersteller das Problem bis jetzt nicht ernst nehmen", so die Fachzeitschrift in ihrer am 8. April erscheinenden Ausgabe.

Der Artikel "Der Navi-Mafia auf der Spur" wurde in der Rubrik AKTUELLES mit dem Keywords "Navigation, Diebstahl" von "Rudolf Huber" am 7. April 2016 veröffentlicht.

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