Wirtschaft

Schaeffler gewinnt

Ein Börsengang ist für jedes Unternehmen mit einem Risiko verbunden. Vor allem, wenn das Marktumfeld schwierig ist. Doch Schaeffler wagte im Oktober 2015 diesen Schritt mitten in der Krise des VW-Konzerns. Dafür gab es jetzt von der Fachzeitschrift ''Global Capital'' in der Kategorie ''Most innovative ECM deal'' den ersten Preis

Ein Börsengang ist für jedes Unternehmen mit einem Risiko verbunden. Vor allem, wenn das Marktumfeld schwierig ist. Doch Schaeffler wagte im Oktober 2015 diesen Schritt. Mitten in der Krise des VW-Konzerns ließ der Autozulieferer auf dem Börsen-Parkett die obligatorische Glocke läuten. Dafür gab es jetzt von der Fachzeitschrift "Global Capital" in der Kategorie "Most innovative ECM deal" den ersten Preis. An der Abstimmung haben viele Banken, institutionelle Investoren und andere Kapitalmarkt-Teilnehmer teilgenommen.

"Wir freuen uns, dass unser Börsengang jetzt als der innovativste Börsengang des Jahres ausgezeichnet wurde", erklärt Klaus Rosenfeld, Vorstandsvorsitzender der Schaeffler AG. Dies zeige, dass man auch im Finanzbereich innovative Ideen und Konzepte verwirkliche. "Ich bedanke mich bei allen, die uns bei der Umsetzung dieses erfolgreichen Börsengangs begleitet haben."

Die Schaeffler-Aktien werden seit dem 9. Oktober 2015 im sogenannten "regulierten Markt" (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt. Seit dem 21. Dezember 2015 ist das Unternehmen im Auswahlindex SDAX der Deutschen Börse notiert. Derzeit werden die Papiere mit etwas mehr als 13 Euro pro Aktie gehandelt. Der vorläufige Höchststand war vor einigen Wochen bei 17,46 Euro erreicht. Durch den Börsengang will das Unternehmen aus Herzogenaurach auch Schulden abbauen. Diese sollen aktuell bei 4,9 Milliarden Euro liegen.

Der Artikel "Schaeffler gewinnt " wurde in der Rubrik LAGER & TRANSPORT mit dem Keywords "Wirtschaft" von "Ralf Loweg" am 5. April 2016 veröffentlicht.

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