Carsharing: Wenn das Auto zur Knutschkugel wird

Die Minuten-Abrechnung kann beim Carsharing schnell ins Geld gehen. Wenn frisch Verliebte bei der Rückfahrt von einer Party im Auto die Zeit vergessen, wird's teuer. Laut Branchenkennern sollen auf diese Weise schon mal horrende Summen draufgegangen sein.


Die Minuten-Abrechnung kann beim Carsharing schnell ins Geld gehen. Wenn frisch Verliebte bei der Rückfahrt von einer Party im Auto die Zeit vergessen, wird's teuer. Laut Branchenkennern soll auf diese Weise schon mal horrende Summen draufgegangen sein. Aber es gibt auch Knutsch-Tarife.

"Mal eben nach einem Club-Abend die beste Freundin nach Hause bringen? Geht. Mal eben den reizenden Kerl ein Stück mitnehmen und in Grund und Boden knutschen? Geht auch", sagt ein Sprecher der Daimler-Tochter car2go. Besser sei es allerdings, dabei die Kosten von 29 Cent pro Minute im Kopf zu behalten. Es soll angeblich Fahrer gegeben haben, die im car2go einen Wochenlohn verknutscht haben. Und wenn man wirklich sehr frisch verliebt sei und die ganze Nacht durchküssen wolle, könne man sich auch für den Stundentarif von 14,90 Euro entscheiden oder den Dauerbrenner für die 59 Euro für 24 Stunden.

Freilich gibt es meist weniger romantische Gründe dafür, sich ein car2go (Smart) oder DriveNow (Mini) zu angeln. Bei Regen sitzt man trockener als auf dem Fahrrad, und spät abends muss man nicht mehr dem letzten Bus hinterherlaufen. Die Kleinstwagen, insbesondere der Smart, passen in fast jede Parklücke, und um Wartung und Versicherung des Fahrzeugs kümmern sich andere. Die gewonnene Zeit kann man ja dann nutzen, um sich zu verlieben.

Der Artikel "Carsharing: Wenn das Auto zur Knutschkugel wird" wurde in der Rubrik AKTUELLES mit dem Keywords "Carsharing, Preise" von "Lars Wallerang" am 17. März 2016 veröffentlicht.

Weitere Meldungen

Anzeige

Videos