Warum Außenspiegel an Transportern häufiger beschädigt werden
Transporter und Nutzfahrzeuge sind im täglichen Einsatz besonderen Belastungen ausgesetzt. Dabei gehören beschädigte
Kombis sind mit ihren traditionellen Eigenschaften als geräumig, praktisch, gut definiert. Aber unter dem Druck der trendigen SUV-Konkurrenz genügt das nicht mehr. Deshalb setzt Opel für seinen neuen Astra Sports Tourer auf zusätzliche Eigenschaften: Ab 18.260 Euro startet der Mehrwert-Astra in diesem Frühjahr mit hoher Eleganz und tiefer Intelligenz in den Markt.
Kombis sind mit ihren traditionellen Eigenschaften als geräumig, praktisch, gut definiert. Aber unter dem Druck der trendigen SUV-Konkurrenz genügt das nicht mehr. Deshalb setzt Opel für seinen neuen Astra Sports Tourer auf zusätzliche Eigenschaften: Ab 18.260 Euro startet der Mehrwert-Astra in diesem Frühjahr mit hoher Eleganz und tiefer Intelligenz in den Markt.
Neben seinen Kombi-Talenten führt der neue Sports Tourer natürlich den Fortschritt der im Herbst 2015 präsentierten neuen Astra-Generation heran. Durch die komplett neue Fahrzeug-Architektur mit Leichtbau und kompakter Konstruktion liegen die Leergewichte spürbar niedriger, Opel rechnet für den günstigsten Fall eine Erleichterung um bis zu 190 Kilogramm vor. Premiere bei Opel feiert die per Fuß-Wedelbewegung automatisch aktivierte Kofferraumklappe, und jeder Tourer-Fahrer darf sich, zum Teil gegen Aufpreis, über das intelligente Matrix-LED-Lichtsystem freuen. Nicht immer serienmäßig an Bord sind das Infotainment-System Apple CarPlay und Android-Auto zum Smartphone-Anschluss, natürlich etliche Assis, die tollen Ergonomie-Sitze und der pfiffige Online-Assistent Opel OnStar. Auch im Sports Tourer herrscht das aufgeräumte Bedienkonzept, und im Cockpit kommt der bis zu acht Zoll große Touchscreen zum Einsatz.
Im Vergleich zum Astra 5-Türer sind für den Steilheck-Astra bei jeder der knapp 50 Motor- und Ausstattungsvarianten etwa 1.000 Euro zusätzlich aufzubringen. Das ist gut angelegtes Geld: Bei unverändertem Radstand zwischen den Achsen von 2,66 Meter streckt sich die Außenlänge auf geschmeidige 4,70 Meter. So läuft der neue Sports Tourer gegenüber der Schrägheck-Version mit 33 Zentimeter mehr von der Front bis zum Heckabschluss sehr schnittig und scharf in den Wind, alles Abmessungen, die auch schon seinen direkten Vorgänger auszeichneten. Aber mehr Intelligenz bei der Raumgestaltung bringt ein Plus von 35 Millimeter für die Beinfreiheit, und der Fahrer hat rund 26 Millimeter mehr Freiraum über dem Scheitel.
Mit Millimeterarbeit und athletischerem Design verabschiedet sich der Lade-Astra endgültig von seinen Konkurrenten in der Kompaktklasse, lässt den etwa 4,56 Meter langen VW Golf Variant hinter sich und rückt zum Opel Insignia bis auf rund 20 Zentimeter auf. Dessen Nachfolger wird 2017/2018 allerdings auf einen deutlicheren Hierarchie-Abstand pochen.
Die großzügig dimensionierte Karosserie hält innen, was sie außen verspricht. Für fünf Passagiere gibt es reichlich Raum, natürlich ist es hinten für zwei Figuren bequemer, aber für eine mittlere Distanz ist die Bequemlichkeit auch für drei ausreichend. Nur 62 rückenfreundliche Zentimeter über dem Straßen-Niveau liegt die Ladekante nach dem Aufschwingen der Heckklappe. Sie legt eine etwas eingeschnürte Lade-Öffnung frei, knapp einen Meter breit und 90 Zentimeter hoch, sie ist im Vergleich zur Konkurrenz eine Handbreite schmaler geraten. 106 Zentimeter Ladetiefe bis zur Rückbank sind ordentlich, per Fernentriegelung falten sich die drei Lehnenteile im Verhältnis 40:20:40 separat oder kombiniert zusammen, damit erstreckt sich eine bis zu knapp 1,90 Meter tiefe Lade-Ebene. Opel attestiert dem neuen Sports Tourer ein Laderaumvolumen bei aufgestellter Rückbank von 540 Liter und bei geklappter Bank von 1.630 Liter, immerhin rund 80 Liter mehr als beim Vorgänger. Mit bis zu 568 Kilo darf der neue Sports Tourer belastet werden, und der Versions-Bestwert für die gebremste Anhängelast liegt bei 1.500 Kilo.
Enger könnte die technische Verwandtschaft zum 5-türigen Astra kaum sein: Frontantrieb, fünf Gänge nur für die Einstiegsversionen, dann wird mit sechs Stufen manuell geschaltet, leider nur mit einer einzigen Motorversion wird das automatisierte Schaltgetriebe Easytronic 3.0 kombiniert. Für den 150-PS-Benziner und den 136-PS-Diesel ist eine Sechsstufen-Automatik zu haben. Rätsel gibt die Preis- und Ausstattungsliste auf, abzuraten ist von der Einstiegsversion Selection, die kein Radio enthält. Das wird erst als Einfach-Ausführung in der Business-Variante ab Werk eingebaut, die wiederum separat als Preisliste in der Preisliste lebt, ab 18.400 Euro im Sports Tourer.
Alle Versionen erreichen mindestens 185 km/h, die Spitzenvariante mit 147 kW/200 PS kommt auf 235 km/h, alle Benziner mit Sechsganggetriebe erreichen 100 km/h aus dem Stand in weniger als zehn Sekunden. Ihre Verbrauchswerte liegen nach Normmessung zwischen 4,3 und 6,0 Liter für 100 km, das entspricht einer CO2-Emission von 100 und 139 g/km. Sparsamster Diesel ist der neue 1.6 CDTI mit einem Normverbrauch von 3,5 Liter und einem CO2-Wert von 92 g/km.
Im Fahrverhalten sind zwischen 5-Türer und Sports Tourer auf Anhieb keine Unterschiede auszumachen. Flinker als je zuvor agiert und reagiert der rund 1.300 Kilo wiegende Sports Tourer auf die fahrerischen Bemühungen. Ohne Antriebseinflüsse arbeitet die direkte und nicht zu leichtgängige Lenkung, und die Sechsgangschaltung geht präzise auf kurzen Wegen ihrer Tätigkeit nach. Für den Vortrieb sorgen die bekannten Turbo-Vierzylinder-Benziner mit gutem Antritt und sonoren Laufgeräuschen, die Vierzylinder-DI-Diesel bieten kräftigen Durchzug schon bei niedrigen Drehzahlen, der neue 1,6-Liter-Diesel mit BiTurbo-Technik ist ein sparsamer Bulle mit Sprinterqualitäten.
Die neue Sports Tourer-Generation im Astra-Zweig von Opel macht den Abschied vom alten Caravan-Namen noch leichter. Dieser führte doch im Lauf der Zeiten aus den frühen Jahren des Caravan-Reisens den Geschmack pappiger Pizza und billigem Sonnenöl von überfüllten Adria-Stränden heran. Im Sports Tourer lebt der leichte Duft einer italienischen Küche, die eher mediterrane Gefühle als teutonische Sättigung verspricht.
Wolfgang Peters/mid
Opel Astra Sports Tourer 1.6 BiTurbo CDTI Dynamic
Preis ab 27.910 Euro
Bewertung
Plus: Geräumiger Kombi mit agilem Fahrverhalten, unkomplizierte Bedienung, präzise Lenkung, einfach zu beladen, sparsamer und durchzugstarker Diesel, tolle Sitze und ausgezeichnete Konnektivität
Minus: Komplizierte Endpreisfindung, verwirrende Versionen-Liste, viele Aufpreise, schmale Ladeöffnung, etwas unübersichtlich nach schräg hinten, keine Automatik für diesen Motor, kleiner Tank
Technische Daten
Viertüriger Kombi mit fünf Sitzplätzen; Länge/Breite/Höhe/Radstand in Metern: 4,70/2,04 mit Spiegel/1,49/2,66; Leergewicht 1.350 kg, zul. Gesamtgewicht 1.875 kg; Kofferraumvolumen 540 bis 1.630 Liter; Wendekreis11,05 m; Tankinhalt 48 Liter.
Motor: Vierzylinder-Reihen-Dieselmotor, Bi-Turbo-Aufladung, Hubraum 1.598 ccm; Leistung 118 kW/160 PS bei 4.000/min; max. Drehmoment 350 Nm von 1.500 bis 2.250/min; Höchstgeschwindigkeit 220 km/h; 0 bis 100 km/h in 8,6 Sekunden; Normverbrauch 4,1 Liter Diesel je 100 km; CO2-Emission 109 g/km.
Sechsgangschaltgetriebe, Frontantrieb mit Traktionskontrolle
Der Artikel "Liebe zum eleganten Raum: Opel Astra Sports Tourer" wurde in der Rubrik AKTUELLES mit dem Keywords "Kombi, Fahrbericht, Präsentation, Neuheit" von "Wolfgang Peters" am 15. März 2016 veröffentlicht.
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