Unfallforschung

DVR: Plädoyer für den Biker-Schutz

Das Risiko, als Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall getötet zu werden, ist laut einer aktuellen Untersuchung viermal so hoch wie im Auto. So waren im Jahr 2014 alarmierende 17,1 Prozent aller auf deutschen Straßen tödlich Verunglückten mit dem Motorrad unterwegs. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) fordert daher, künftig alles zu unternehmen, um die Gruppe der Motorradfahrer besser zu schützen.

Motorradfahrer kennen keine Knautschzone. Deshalb ist das Risiko, bei einem Verkehrsunfall mit dem Motorrad getötet zu werden, laut einer aktuellen Untersuchung viermal so hoch wie im Auto. So waren im Jahr 2014 alarmierende 17,1 Prozent aller auf deutschen Straßen tödlich Verunglückten mit dem Motorrad unterwegs. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) fordert daher, künftig alles zu unternehmen, um die Gruppe der Motorradfahrer besser zu schützen.

"Motorrad fahren hat etwas sehr Emotionales und zählt sicher zu den schönsten Arten der Fortbewegung. Aber es ist ein Reiz mit hohem Risiko, für den ein hoher Blutzoll entrichtet wird", sagt DVR-Präsident Dr. Walter Eichendorf. Es sei jetzt weitere Ursachenforschung notwendig, um daraus Verbesserungen für Mensch, Maschine und Straße abzuleiten.

Der Artikel "DVR: Plädoyer für den Biker-Schutz" wurde in der Rubrik VERKEHR mit dem Keywords "Motorrad, Unfallforschung, Unfall" von "Ralf Loweg" am 11. März 2016 veröffentlicht.

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