Genf 2016: Kia ganz im Kombi-Fieber

Auf dem Genfer Automobilsalon feiert Kia die Premiere des Optima Sportswagon. Die Kombi-Variante der Mittelklasse-Limousine soll im Spätsommer auf den deutschen Markt kommen und wird wahlweise mit einem Vierzylinder-Benziner oder -Diesel angeboten. Als drittes Modell nimmt die besonders leistungsstarke, sportliche GT-Version mit 180 kW/245 PS eine Sonderstellung ein.


Auf dem Genfer Automobilsalon (3. bis 13. März 2016) feiert Kia die Premiere des Optima Sportswagon. Die Kombi-Variante der Mittelklasse-Limousine Optima soll im Spätsommer auf den deutschen Markt kommen und wird wahlweise mit einem Vierzylinder-Benziner oder -Diesel angeboten. Als drittes Modell nimmt die besonders leistungsstarke, sportliche GT-Version mit 180 kW/245 PS eine Sonderstellung ein. Der Sportswagon folgt weitgehend den Formen der im vorigen Jahr an gleicher Stelle vorgestellten Studie Sportspace und bietet auf 4,86 Meter Länge Platz für bis zu fünf Personen und wenigstens 553 Liter für Gepäck.

Der 104 kW/141 PS starke Diesel mit 1,7 Liter Hubraum wird nach Erwartungen von Kia in Europa die volumenstärkste Modellvariante des Sportswagon werden. Der Motor liefert maximal 340 Newtonmeter Drehmoment und lässt sich wahlweise mit einem siebenstufigen Doppelkupplungsgetriebe statt mit dem serienmäßigen Sechsgang-Handschaltung kombinieren. Den 120 kW/163 PS starken Zweiliter-Benziner gibt es stattdessen mit manuellem Sechsganggetriebe oder einer sechsstufigen Wandlerautomatik, die beim Sportmodell GT grundsätzlich eingebaut ist.

Bei der Ausstattung stehen die Kommunikationssysteme Android Auto und Ende 2016 auch Apple Carplay zur Wahl, über die Navigation hat der Fahrer im Sportwagon Zugriff auf den von TomTom betriebenen Dienst Kia Connected Services, der unter anderem Verkehrsinformationen in Echtzeit bietet. Zur optionalen Ausstattung gehören außerdem eine induktive Ladestation für Smartphones oder die sensorgesteuerte automatische Öffnung der Heckklappe, die auf die Annäherungen des Smartkeys in der Tasche des Fahrers reagiert.

Das Assistenten-Ensemble ist in großer Besetzung mit dabei, Spurwechsel-Warnung, Totwinkel-Überwachung, Fernlicht-Automatik und vor allen die City-Notbremse erwarten immer mehr Kunden in ihren Fahrzeugen. Die Preise des Optima Kombis dürften gut 1.200 Euro über denen der Stufenheck-Limousine liegen und bei etwa 26.000 Euro beginnen.

Europa-Debütanten auf dem Kia-Stand in Genf werden außerdem der Niro sein, der als Crossover- und Hybridmodell von einer Kombination aus 1,6-Liter-Benzinmotor mit 77 kW/105 PS und 32 kW/44 PS starker Elektromaschine angetrieben wird. Und der Optima Plug-In-Hybrid, dessen Lithium-Ionen-Polymerbatterie einen 50 kW/68 PS starken Elektromotor 54 Kilometer weit mit Energie versorgt.

Michael Kirchberger

Der Artikel "Genf 2016: Kia ganz im Kombi-Fieber" wurde in der Rubrik AKTUELLES mit dem Keywords "Pkw, Kombi, Neuheit, Messe" von "Michael Kirchberger" am 19. Februar 2016 veröffentlicht.

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