Nutzfahrzeuge

Mercedes-Lkw bald wieder im Iran

Nach dem Ende der Sanktionen wollen viele große Unternehmen den Iran bald wieder als Geschäftspartner gewinnen - auch die deutsche Automobil-Industrie mischt mit. So stellt Daimler Trucks nun die Weichen für eine Rückkehr in den wegen seiner Atompolitik bislang so isolierten Ayatollah-Staat.

Nach dem Ende der Sanktionen wollen viele große Unternehmen den Iran bald wieder als Geschäftspartner gewinnen - auch die deutsche Automobil-Industrie mischt mit. So stellt Daimler Trucks nun die Weichen für eine Rückkehr in den wegen seiner Atompolitik bislang so isolierten Ayatollah-Staat. Der Lkw-Hersteller hat aus diesem Grund ein entsprechendes Abkommen mit Iran Khodro Diesel (IKD) und der Mammut Group unterzeichnet. Felder einer Zusammenarbeit seien ein Joint Venture für die lokale Produktion für Mercedes-Benz Lkw und Antriebskomponenten, heißt es dazu aus Stuttgart.

Daimler ist seit 1953 mit Mercedes-Benz Lkw und Pkw im Iran vertreten, unterbrochen nur durch die Sanktionsphase von 2010 bis 2016. Noch heute seien Nutzfahrzeuge der Marke Mercedes-Benz dort unverändert präsent und prägten das Straßenbild im Iran, betont der deutsche Autobauer. Einst verkaufte Daimler nach offiziellen Angaben dort jährlich bis zu 10.000 Fahrzeuge, größtenteils Nutzfahrzeuge.

"Unsere Nutzfahrzeuge genießen im Iran seit jeher einen hervorragenden Ruf", sagt dazu Daimler-Vorstand Wolfgang Bernhard. Mit dem Ende der Sanktionen nehme man deshalb die Geschäftstätigkeit im Iran zügig wieder auf. Und die Absichtserklärungen mit den lokalen Partnern seien eine wichtige Voraussetzung dafür.

Der Artikel "Mercedes-Lkw bald wieder im Iran" wurde in der Rubrik LAGER & TRANSPORT mit dem Keywords "Lkw, Nutzfahrzeuge" von "Ralf Loweg" am 18. Januar 2016 veröffentlicht.

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