Mautbefreiung für Fernbusse in der Kritik

Rund hundert Millionen Euro jährlich lässt sich der Staat durch die Mautbefreiung von Fernbussen entgehen. Das haben die Bahnfreunde von der 'Allianz pro Schiene' ausgerechnet und fordern von Verkehrsminister Alexander Dobrindt, die Einführung einer Fernbusmaut noch in dieser Legislaturperiode anzupacken.


Rund hundert Millionen Euro jährlich lässt sich der Staat durch die Mautbefreiung von Fernbussen entgehen. Das haben die Bahnfreunde von der "Allianz pro Schiene" ausgerechnet und fordern von Verkehrsminister Alexander Dobrindt, die Einführung einer Fernbusmaut noch in dieser Legislaturperiode anzupacken. Eine Verkehrspolitik, die ohne fairen Wettbewerb nicht nur den Fernzug, sondern auch den Schienennahverkehr kannibalisiere, sei volkswirtschaftlich widersinnig, heißt es in einer Stellungnahme der Allianz pro Schiene. Jeder Zug entrichtet selbstverständlich Trassengebühren für die Benutzung des Schienennetzes, die Fernbusse aber nutzen das Straßennetz umsonst, argumentiert das Verkehrsbündnis.

Der Artikel "Mautbefreiung für Fernbusse in der Kritik" wurde in der Rubrik VERKEHR mit dem Keywords "Fernbus, Maut" von "Wolfgang Peters" am 6. Januar 2016 veröffentlicht.

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