Kfz-Gewerbe: Diesel-Privileg muss bleiben

Gravierende Folgen für Umwelt und Verbraucher befürchtet der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe bei einer Abschaffung des Steuerprivilegs für Dieselkraftstoff. Zum Erreichen der europäischen Klimaschutz-Ziele sei die Diesel-Technik unverzichtbar.

Gravierende Folgen für Umwelt und Verbraucher befürchtet der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) bei einer Abschaffung des Steuerprivilegs für Dieselkraftstoff. Im Zuge des Abgas-Skandals sei diese Forderung gestellt worden. Zum Erreichen der europäischen Klimaschutz-Ziele aber sei die Diesel-Technik unverzichtbar, sagt ein ZDK-Sprecher der Fachzeitschrift "kfz-betrieb". Der Vorschlag berücksichtige zudem nicht, dass die schon bei der Anschaffung teureren Dieselfahrzeuge im Gegenzug bei der Kfz-Steuer höher belastet werden. Es entstehe der Eindruck, dass "der hoch entwickelten Diesel-Technik von der wirtschaftlichen Seite her der Garaus gemacht werden soll". Und letztendlich seien es die umweltbewussten Verbraucher, die die Zeche an der Tankstelle zahlen.

Der Artikel "Kfz-Gewerbe: Diesel-Privileg muss bleiben" wurde in der Rubrik LAGER & TRANSPORT mit dem Keywords "Pkw, Diesel, Verkehrspolitik, Kurzmeldung" von "Thomas Schneider" am 11. Dezember 2015 veröffentlicht.

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