Neuwagen

Autobranche startet mit schwerem Rucksack

Eine leichte Entspannung beim Rabattdruck auf dem deutschen Neuwagenmarkt hat das Center Automotive Research im November 2015 festgestellt. Gründe sind der Saison-übliche Rückgang in den Wintermonaten und ein geringfügiger Rückgang bei den Eigenzulassungen, die jedoch noch immer auf hohem Niveau liegen. Die hohen Bestände werden die Hersteller auch 2016 belasten.

Eine leichte Entspannung beim Rabattdruck auf dem deutschen Neuwagenmarkt hat das Center Automotive Research (CAR) an der Uni Duisburg-Essen im November 2015 festgestellt. Gründe sind der Saison-übliche Rückgang in den Wintermonaten und ein geringfügiger Rückgang bei den Eigenzulassungen. Der Anteil der taktischen Registrierungen an den Zulassungen insgesamt ist um 0,5 Prozent auf 31,5 Prozent gesunken, liegt damit laut CAR aber noch immer auf einem hohen Niveau. Die hohen Bestände werden die Hersteller auch 2016 belasten.

Die Händler-Rabatte sind nach Berechnungen des Instituts im November um 0,4 Prozent auf eine durchschnittliche Ersparnis von 18,6 Prozent gesunken. Ebenfalls leicht rückläufig ist die Zahl der Sonderaktionen durch Händler und Hersteller, die sich um sechs auf 396 Promotionen reduziert hat. Auch die daraus resultierenden Kundenvorteile sind um 0,1 Prozent auf im Schnitt 12,6 Prozent gesunken. Das Fazit der Wissenschaftler um den Auto-Experten Ferdinand Dudenhöffer: Nach wie vor ist an der Anzahl der Eigenzulassungen und der Angebote der Internetvermittler der hohe Druck am deutschen Automarkt spürbar.

Der Artikel "Autobranche startet mit schwerem Rucksack" wurde in der Rubrik LAGER & TRANSPORT mit dem Keywords "Pkw, Neuwagen, Rabatte, Statistik" von "Thomas Schneider" am 3. Dezember 2015 veröffentlicht.

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