Unfallhochburgen - Hier kracht es am häufigsten

Die meisten Unfälle passieren in den Stadtstaaten, das ist keine neue Erkenntnis. Eine Auswertung von Versicherungsdaten bestätigt aber nicht nur Allgemeingültiges, sondern auch Klischees.

In den Stadtstaaten Hamburg und Berlin gibt es die meisten Unfallfahrer, im Flächenland Mecklenburg Vorpommern die wenigsten. Das Versicherungsvergleichsportal Check24.de hat die zum Abschluss einer Kfz-Versicherung notwendigen Kundenangaben zu Vorschäden der letzten drei Jahre ausgewertet.

Dabei ist herausgekommen, dass Hamburger rund ein Viertel häufiger einen Haftpflichtschaden melden als der Durchschnitt. Die Einwohner Mecklenburg-Vorpommerns liegen hingegen 20 Prozent unter dem Länderschnitt. Eine typische Verteilung, kracht es doch in Städten aufgrund der hohen Verkehrsdichte öfter. Logischerweise steigt auch mit den gefahrenen Jahreskilometern die Unfallhäufigkeit. Bis 10.000 Kilometer Fahrleistung liegt die Unfallquote unter dem Durchschnitt.

Die Auswertung bestätigt aber auch zwei Klischees - nämlich dass Senioren und Frauen häufiger Unfälle verursachen als der Durchschnitt. Je älter der Versicherungsnehmer ist, desto öfter gibt er beim Abschluss der Kfz-Versicherung einen Vorschaden an. Ab 50 Jahren liegt die Unfallquote über dem Durchschnitt. Bei Fahrern ab 70 Jahren ist der Anteil dann bereits um 73 Prozent höher als bei den Unter-30-Jährigen. Zudem melden weibliche Kunden rund neun Prozent häufiger einen Schaden als männliche.

Der Artikel "Unfallhochburgen - Hier kracht es am häufigsten" wurde in der Rubrik VERKEHR mit dem Keywords "Unfallhochburgen" von "Hanne Lübbehüsen/SP-X" am 13. Oktober 2015 veröffentlicht.

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