Verkehrsunfälle: Fußgängerschutz auch Sache der Kommunen

Zahllose Assistenzsysteme machen das Autofahren sicherer. Doch um die Verkehrsunfälle spürbar weiter zu reduzieren, müssen nicht nur die Hersteller die Fahrzeuge immer weiter verbessern. Auch die Kommunen sind gefordert, die Infrastruktur optimal zu gestalten.


Zahllose Assistenzsysteme machen das Autofahren sicherer. Doch um die Verkehrsunfälle spürbar weiter zu reduzieren, muss sich die Marktdurchdringung von Notbrems-Assistent, Spurhalte-Assistent und Co. noch erhöhen. Und nicht nur die Hersteller müssen die Fahrzeuge immer weiter verbessern, mahnen Experten der Sachverständigenorganisation Dekra beim ersten Dekra-Safety-Day im Technologie-Center Klettwitz. Auch die Kommunen seien gefordert, die Infrastruktur optimal zu gestalten.

Ziel beim Fußgängerschutz ist es, die Unfälle mit tödlich verletzten Fußgängern deutlich zu reduzieren. Fast die Hälfte dieser Unfälle passieren bei Dunkelheit - trotz dem logischerweise sehr viel geringeren Verkehrsaufkommen. Dabei spielen sowohl die Straßenbeleuchtung als auch unverdeckte Fußgängerwege eine wichtige Rolle. "Unverdeckt" bezieht sich laut der Fachzeitschrift "kfz-betrieb" zum Beispiel darauf, dass die Laufwege nicht mit Wahlplakaten und Schaltschränken derart zugebaut werden, dass Autofahrer Personen nicht erkennen können. Darauf müssen Verkehrsplaner in Zukunft also mehr achten als bisher.

Der Artikel "Verkehrsunfälle: Fußgängerschutz auch Sache der Kommunen" wurde in der Rubrik VERKEHR mit dem Keywords "Verkehr, Sicherheit, Assistenzsystem" von "Thomas Schneider (vm)" am 8. Juli 2015 veröffentlicht.

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