Führerschein

Intelligente Vorbereitung auf den "Idiotentest"

Schon ein Glas Alkohol zu viel kann Autofahrer in wenigen Sekunden den Führerschein kosten. Und der Weg zurück zur Fahrerlaubnis kann dann lang und sehr steinig sein. Was ist zu beachten? Welche Belege sind erforderlich?


Schon ein Glas Alkohol zu viel kann Autofahrer in wenigen Sekunden den Führerschein kosten. Und der Weg zurück zur Fahrerlaubnis kann dann lang und sehr steinig sein. Was ist zu beachten? Welche Belege sind erforderlich? Der richtige Ansprechpartner für all diese Fragen ist sicher die zuständige Führerscheinstelle. Denn dort erfahren Betroffene, ob eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) fällig wird oder nicht. Ist eine MPU angeordnet, heißt es: keine Zeit verlieren. Wer sich im Voraus gut informiert, geht eventuellen Stolperfallen aus dem Weg und kann selbstsicher bei den Untersuchungen auftreten. Danach empfehlen die Experten vom TÜV Süd einen Beratung bei einem kompetenten Verkehrspsychologen.

Kein Witz: Falls in Sachen Alkohol Abstinenzbelege gefragt sind, müssen sich die Betroffenen auf regelmäßige Haaranalysen und Urintests einstellen. "Um eine stabile Grundlage für ein positives MPU-Gutachten zu schaffen, muss der Betroffene sein Trinkverhalten ändern. Einzel- oder Gruppengespräche sind dabei empfehlenswert", rät der TÜV-Verkehrsexperte Axel Uhle. Wie wichtig dieses Thema ist, verdeutlicht eine Zahl: Laut der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) ist Trunkenheit am Steuer mit 43 Prozent Anteil die häufigste Ursache für den sogenannten "Idiotentest".

Der Artikel "Intelligente Vorbereitung auf den "Idiotentest"" wurde in der Rubrik VERKEHR mit dem Keywords "Führerschein, Alkohol, MPU, Ratgeber" von "Ralf Loweg (vm)" am 10. Juni 2015 veröffentlicht.

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