Der Weg zum internationalen Führerschein

Andere Länder, andere Auto-Sitten: In Europa kommen deutsche Autofahrer inzwischen überall mit ihrem Führerschein ohne Probleme durch den Straßenverkehr. Doch das ist nicht überall so.


Andere Länder, andere Auto-Sitten: In Europa kommen deutsche Autofahrer inzwischen überall mit ihrem Führerschein ohne Probleme durch den Straßenverkehr. Doch das ist nicht überall so: In manchen Bundesstaaten der USA zum Beispiel ist der internationale Führerschein Pflicht, ebenso wie in Australien. Auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten reicht der deutsche Führerschein nicht aus. Und in der chinesischen Metropole Shanghai benötigen Autofahrer sogar ein ganz spezielles Dokument.

Wo können Autofahrer eigentlich einen internationalen Führerschein beantragen? Bei der örtlichen Führerscheinstelle oder bei den Straßenverkehrsämtern, erklären die Experten vom Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD). Er kostet in der Regel zwischen 15 Euro und 20 Euro und wird sofort ausgestellt. Was ist dafür alles erforderlich? Hierfür sind ein biometrisches Passbild, ein EU-Kartenführerschein und der Reisepass oder Personalausweis nötig.

Der internationale Führerschein gilt nur in Kombination mit dem EU-Kartenführerschein. Autofahrer müssen also immer beide Dokumente mit sich führen und zum Beantragen notfalls einen "alten" Führerschein in einen Führerschein im Kartenformat umtauschen. Die Bearbeitungszeit ist dann länger, nämlich vier bis sechs Wochen, und es werden zusätzlich 24 Euro fällig. Wer mehrere Fahrerlaubnis-Klassen hat, muss darauf achten, dass diese alle im internationalen Führerschein eingetragen sind. Übrigens: Der internationale Führerschein gilt nur drei Jahre.

Der Artikel "Der Weg zum internationalen Führerschein" wurde in der Rubrik VERKEHR mit dem Keywords "Pkw, Führerschein, International" von "Ralf Loweg (vm)" am 3. Juni 2015 veröffentlicht.

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