Assistenzsystem

Ford: Geschwindigkeits-Begrenzer mit neuen Funktionen

Ungewollte Tempo-Verstöße mit dem Auto könnten bald der Vergangenheit angehören: Denn Ford führt jetzt einen weiterentwickelten Geschwindigkeits-Begrenzer ein, der automatisch eingreift, wenn die aktuell zulässige Geschwindigkeit überschritten wird. Und wie funktioniert das? Durch eine Vernetzung mit der Verkehrszeichen-Erkennung und des Navigations-System.

Zwar gibt der Fahrer wie bisher über Steuertasten am Lenkrad eine Geschwindigkeit vor. Erkennt das System aber im Bereich zwischen 30 km/h und 200 km/h, dass die aktuell zulässige Geschwindigkeit niedriger ist als der vom Fahrer voreingestellte Wert, greift es ein. Der elektronische Helfer funktioniert länderübergreifend und drosselt bei einer Überschreitung die Motorleistung bis die zulässige Geschwindigkeit erreicht ist. Der Mensch am Steuer behält aber stets das letzte Wort und kann die Begrenzung jederzeit wieder aufheben.

Sobald die Verkehrszeichen ein höheres Tempo erlauben, ermöglicht der Geschwindigkeits-Begrenzer ein Beschleunigen bis zum Erreichen des neuen Limits. Weil das neue System zum Verlangsamen nicht die Bremse verwendet, muss der Fahrer das Auto in Bergab-Passagen selbst verlangsamen. Dann macht ihn der Assistent durch ein akustisches Warnsignal auf die Überschreitung aufmerksam.

Erstmals zum Einsatz kommt der "intelligente" Begrenzer im neuen Familien-Van S-Max, der im September zum Preis ab 30 150 Euro auf den Markt kommt.

Der Artikel "Ford: Geschwindigkeits-Begrenzer mit neuen Funktionen" wurde in der Rubrik VERKEHR mit dem Keywords "Assistenzsystem, Tempolimit" von "Thomas Schneider (vm)" am 26. März 2015 veröffentlicht.

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