Straßenbau

Vollbremsung: Deutsche gegen "Schlagloch-Soli"

Einer Sonderabgabe zum Instandsetzen kaputter Straßen haben die deutschen Autofahrer eine klare Absage erteilt. Nur zehn Prozent wären zu einem sogenannten "Schlagloch-Soli" bereit. Das geht aus einer repräsentativen Forsa-Umfrage für das Hamburger Magazin Stern hervor.

53 Prozent der Befragten dagegen meinen, dass die notwendigen Kosten für die Reparatur und Instandhaltung von Straßen und Brücken in Deutschland aus dem laufenden Steueraufkommen aufgebracht werden müssten. 18 Prozent finden, dass dafür der Solidaritätszuschlag verwendet werden sollte, und 7 Prozent befürworten eine Erhöhung der Mineralölsteuer.

Die Diskussion hatte Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) mit seiner Forderung nach einer jährlichen Sonderabgabe für die Sanierung des maroden Verkehrsnetzes ins Rollen gebracht.

Der Artikel "Vollbremsung: Deutsche gegen "Schlagloch-Soli"" wurde in der Rubrik VERKEHR mit dem Keywords "Straßenbau, Verkehrspolitik" von "Ralf Loweg (vm)" am 29. April 2014 veröffentlicht.

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