Luftfahrt

Flughäfen fordern Unterstützung an

Das Schlimmste kommt noch - diese Auffassung vertritt aktuell der Flughafenverband ADV. Er rechnet damit, dass es im April 2020 zum 'größten Einbruch der Passagierzahlen seit Beginn der zivilen Luftfahrt' kommt.

Flughäfen fordern Unterstützung an
mid Groß-Gerau - Die Rückhol-Flüge laufen zunehmend aus: Hier ein Airbus A340 auf dem Münchner Flughafen mit 314 Mexiko-Heimkehrern. Alex Tino Friedel / Flughafen München GmbH


Das Schlimmste kommt noch - diese Auffassung vertritt aktuell der Flughafenverband ADV. Er rechnet damit, dass es im April 2020 zum "größten Einbruch der Passagierzahlen seit Beginn der zivilen Luftfahrt" kommt.

Schon jetzt ist der Passagierverkehr an den Flughäfen fast zum Erliegen gekommen. Auch die Rückhol-Flüge laufen zunehmend aus. Höchste Priorität hat jetzt nach Ansicht des ADV der Frachtverkehr: "In einer Zeit, in der Lkw zunehmend im Stau vor geschlossenen Grenzen stehen, ist der Luftverkehr unverzichtbar für die Aufrechterhaltung der Logistikketten und für eine stabile Grundversorgung der Bevölkerung und der Wirtschaft", so ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel. Der Luftverkehr könne schnell und flexibel auf Nachfrageschwankungen und veränderte Warenströme reagieren.

Die aktuelle Ausnahmesituation bringt die Flughäfen in eine schwierige wirtschaftliche Lage, heißt es: In der letzten Woche verzeichneten sie einen Passagierrückgang von über 90 Prozent. Die Kosten laufen weiter. Einnahmen gibt es fast keine. "Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ein Desaster", so der ADV, der schnelle Liquiditätshilfen und Kostenentlastungen durch die öffentliche Hand anmahnt.

Der Artikel "Flughäfen fordern Unterstützung an" wurde in der Rubrik VERKEHR mit dem Keywords "Luftfahrt, Flughafen, Verkehr, Corona-Krise" von "Rudolf Huber" am 1. April 2020 veröffentlicht.

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