Mobilität

Knappe Mehrheit lehnt E-Roller ab

Fast 37 Prozent der Menschen in Deutschland sehen die geplante Zulassung von Kleinst-Elektrorollern eher positiv. Negativ bewerten die Regelungen aber knapp 43 Prozent. Und gut 20 Prozent sind in der Frage unentschieden. Das zeigt eine aktuelle Umfrage im Auftrag des TÜV Rheinland.

Knappe Mehrheit lehnt E-Roller ab
mid Groß-Gerau - In Kürze werden E-Roller zum vertrauten Anblick in unseren Städten zählen. Metz mecatech GmbH

Fast 37 Prozent der Menschen in Deutschland sehen die geplante Zulassung von Kleinst-Elektrorollern eher positiv. Negativ bewerten die Regelungen aber knapp 43 Prozent. Und gut 20 Prozent sind in der Frage unentschieden. Das zeigt eine aktuelle Umfrage im Auftrag des TÜV Rheinland.

Die E-Scooter werden, wenn der Bundesrat am 17. Mai 2019 abgestimmt hat, vermutlich ähnlich behandelt wie Fahrräder: Sie rollen auf dem Radweg, ersatzweise auf der Straße. Doch wird das Zusammenleben mit den neuen Mobilitätshilfen auf Anhieb klappen? "Bei der Benutzung von E-Scootern darf die Sicherheit nicht auf der Strecke bleiben", so Thorsten Rechtien, Kfz-Experte beim TÜV Rheinland. "Auch wenn es nicht vorgeschrieben ist, empfehlen wir, beim Rollerfahren immer einen Helm zu tragen." Denn 20 km/h seien ein relativ hohes Tempo für ein kleines Gefährt, wenn der E-Scooter auf der Straße oder dem Radweg mitschwimme.

Rechtiens Tipp: "Sinnvoll ist es in jedem Fall, den Umgang mit dem E-Scooter in einem geschützten Raum zu üben." Ziel sei es, den Roller auch in unvorhergesehenen Situationen sicher beherrschen zu können.

Der Artikel "Knappe Mehrheit lehnt E-Roller ab" wurde in der Rubrik AKTUELLES mit dem Keywords "Mobilität, Roller, Ratgeber" von "Rudolf Huber" am 13. Mai 2019 veröffentlicht.

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