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Traktoren und Landmaschinen auf geringeren CO2 Ausstoß umrüsten

Während sich die Elektromobilität in den Städten immer weiter durchsetzt, steht man der Umrüstung auf dem Land noch skeptisch gegenüber. Gerade alte Traktoren und Landmaschinen mit Dieselantrieb stehen bei Klimaschützern in der Kritik. Doch so einfach wie in der Kfz Technik ist die Umrüstung bei Traktoren und Co. anhand verschiedener Gesichtspunkte nicht.

Traktoren und Landmaschinen auf geringeren CO2 Ausstoß umrüsten
@ hansbenn (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

Was die Klimaschutzpolitik für Land- und Nutzmaschinen vorsieht

Grundsätzlich ist die Thematik aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Geht es um die Neuherstellung von Traktoren und anderen Landmaschinen, ist eine Fertigung im Rahmen der Elektromobilität durchaus sinnvoll. Doch eine vollständige Umrüstung 50 und mehr Jahre alter Traktoren würde sich als unwirtschaftlich erweisen. Landwirtschaftliche Betriebe die über einen Neukauf nachdenken und einen alten Traktor ersetzen möchten, sind mit dem Blick auf klimaschonende Modelle gut beraten.

Reparieren oder neu anschaffen ist die Frage, vor der gerade kleinere Betriebe und selbstständige Landarbeiter stehen. Auch wenn ein neuer Traktor finanziert werden und damit ohne die Aufwendung der Kaufsumme mit einem Mal angeschafft werden kann, geht diese Entscheidung bei kleineren Defekten zulasten der Nachhaltigkeit. Hier ist es wirtschaftlicher, hochwertige Ersatzteile für Traktoren zu beschaffen und die Nutzungsdauer durch eine Instandsetzung zu erhöhen.

Lange haben Politik und Landmaschinenhersteller über die Möglichkeiten einer Senkung des CO2 Ausstoßes diskutiert. Man ist zum Schluss gekommen, dass sich das Konzept für PKW im Bereich von Nutz- und Landmaschinen nicht so einfach umsetzen und 1:1 übernehmen lässt. Dennoch sind Hersteller angehalten, neue Produktionen mit Fokus auf die Klimaschutzziele zu entwickeln und damit einen Beitrag zu leisten, alte Dieseltraktoren nach und nach von den Feldern verschwinden zu lassen.

Für Kleinbetriebe ist die Umrüstung auf modernste Technik mit weniger Emission kaum erschwinglich. Doch wer sich für moderne Ersatzteile bei alten Antrieben von Traktoren entscheidet, kann seinen ökologischen Fußabdruck ebenfalls verringern.


Aerodynamische Veränderungen als Grundlage für weniger CO2

Neue Traktoren sind leichtgewichtiger und weichen in ihrer Form von älteren Modellen ab. Um den CO2 Ausstoß zu verringern, beginnen die Entwicklungskonzepte bereits beim Blick auf die Form und beim Einsatz der Materialien in der Herstellung. Da Landmaschinen und Nutzmaschinen höchste Leistungen vollbringen und ihrem Zweck bestimmt konzipiert werden müssen, gibt es nicht viel Spielraum in Neuentwicklungen.

Ein entscheidender Aspekt ist die neue Aerodynamik, die sich positiv auf den Kraftstoffverbrauch und damit auf die Umwelt auswirkt. Soll ein neuer Traktor angeschafft werden, ist eine Gegenüberstellung einer modernen Entwicklung mit einem Klassiker durchaus sinnvoll. Noch befinden sich viele geplante und nur auf dem Papier bestehende Veränderungen in der Beta-Phase. Doch bis zur Marktreife wird es nicht lange dauern, wenn sich die neuen Entwicklungen in der Praxis bewähren und eine wirkliche Senkung des CO2 Ausstoßes bewirken.

Aktuell wird sich die Reparatur eines vorhandenen Traktors dennoch lohnen, da die Entwicklungen klimaschützender Landmaschinen noch in den Kinderschuhen steckt und noch lange nicht vollendet ist. Gerade bei kleineren Defekten oder Reparaturen im Rahmen der regelmäßigen Wartung ist der Kauf und Einbau von hochwertigen Ersatzteilen die günstigere und damit wirtschaftlichere Option. Der Ersatzteilkauf im Internet hilft bei der Kosteneinsparung.

Der Artikel "Traktoren und Landmaschinen auf geringeren CO2 Ausstoß umrüsten" wurde in der Rubrik VERKEHR mit dem Keywords "" von "Redaktion" am 9. September 2019 veröffentlicht.

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