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Auch Millionäre brauchen (Modell-)Pflege

Seit dem Frühjahr 2019 gehört der Skoda Superb zum exklusiven Club der Millionäre - diesen Status heimste die dritte Generation des seit 2002 gebauten Flaggschiffs ein. Jetzt bekommt der große Tscheche das dazu passende Outfit: Wie es sich für einen Millionär gehört, wird er frisch und deutlich edler als bisher eingekleidet und mit neuer Technik ausgestattet.

7Auch Millionäre brauchen (Modell-)Pflege
mid Wien - Der Skoda Superb hat durch das Facelift an optischer Eleganz gewonnen. Skoda


Seit dem Frühjahr 2019 gehört der Skoda Superb zum exklusiven Club der Millionäre - diesen Status heimste die dritte Generation des seit 2002 gebauten Flaggschiffs ein. Jetzt bekommt der große Tscheche das dazu passende Outfit: Wie es sich für einen Millionär gehört, wird er frisch und deutlich edler als bisher eingekleidet und gleich auch noch mit neuer Technik ausgestattet.

An den grundsätzlichen Vorzügen des ab sofort als Limousine und Kombi (der auch als höhergelegter Scout) angebotenen Superb hat sich bei der Modellpflege nicht viel geändert - zum Glück. Denn beim Platzangebot, der Verarbeitungsqualität und der Ausstattung mit pfiffigen "Simply-Clever"-Details ist er nach wie vor ganz weit vorne.

Was beim ersten Blickkontakt mit dem Mittelklässler auffällt, ist das rundum aufgepeppte Ausssehen. Die Stoßfänger sind neu geformt, es gibt mehr Chrom am Grill und einen neuen Blick dank der etwas schmaleren Scheinwerfer, die serienmäßig mit LED-Technik, gegen Aufpreis auch mit Matrix-Technologie ausgestattet sind. LED-Leuchten mit dynamischen Blinkern finden sich auch am Heck - und statt des bisherigen Skoda-Emblems nun der breit gezogene Firmenname. Das alles wirkt mehr als nur einen Tick wertiger.

Und dieser Eindruck setzt sich im Innenraum fort, wo edlere Materialien wie feines Alcantara, Holzdekore ein größerer Bildschirm und der Einzug des Digital-Cockpits für einen zeitgemäßen Look sorgen. Die Sitzprobe vorne wie hinten vermittelt einen guten Eindruck von den wirklich üppigen Platzverhältnissen. Wer hinten ganz alleine sitzt, fühlt sich fast schon ein bisschen verloren in sehr viel Raum und Zeit.

In Sachen Assistenzsysteme ist das Facelift ebenfalls deutlich zu spüren. Neu sind etwa der vorausschauende Adaptive Abstandsassistent samt Side Assist, der bis zu 70 Meter abdeckt, der Notfall Assistent für mehrspurige Straßen und der Front-Helfer mit vorausschauendem Fußgängerschutz. Anders ausgedrückt: Zur Mitte ihres Lebenszyklus ist die dritte Superb-Generation wieder auf dem aktuellen Stand.

Das gilt auch für die Abteilung Antrieb. Die je drei Diesel und Benziner decken ein Leistungsspektrum von 120 bis 272 PS ab. Möglich sind damit und mit dem Sechsgang-Handschalter, dem 7-Gang-DSG und dem Allradantrieb zehn Motor-Antriebs-Kombinationen.

Neu ist der Zweiliter-EVO-TDI mit 150 PS. Ein erfrischender Neuzugang ist auch der etwas später nachgereichte 1,5 Liter-Benziner, den man schon aus Golf und Co. kennt und der bei der ersten Ausfahrt seine Rolle als Einstiegs-Motorisierung sehr kompetent ausfüllte. Er ist kein Temperamentsbolzen, was angesichts des Superb-Leergewichts von knapp 1,5 Tonnen auch nicht wirklich überraschend ist.

Aber er lässt sich entspannt und niedertourig nutzen, schließlich liegt das maximale Drehmoment von 250 Newtonmeter schon zwischen 1.500 und 3.500 Touren an. Bei Bedarf geht es aber durchaus ambitioniert voran. Die Höchstleistung stellt der Vierzylinder zwischen 5.000 und 6.000 U/min parat. Das reicht für einen Sprintwert von 9,0 Sekunden und eine Spitze von 220 km/h - mehr muss eigentlich nicht sein.

Offizielle Verbrauchswerte kann Skoda für den neuen Antrieb noch nicht vorlegen, bei Fahrten zwischen Wien und Wagram zeigt der Bordcomputer 7,3 Liter je 100 Kilometer an. Die getestete Version mit 150-PS-Benziner und Sechsgang-Handschalter markiert in der Ausstattungslinie Active auch den Einstieg in die Superb-Familie - zum Preis von 28.850 Euro für die Limousine und 29.850 Euro für den Combi.

Rudolf Huber / mid

Technische Daten Skoda Superb 1.5 TSI:

Fünfsitzige, fünftürige Mittelklasse-Limousine, Länge/Breite/Höhe/Radstand in Millimeter: 4.869/1.864/1.469/2.841, Kofferraumvolumen: 625 bis 1.760 l, Leergewicht: 1.455 kg, max. Zuladung: 648 kg, Anhängelast gebremst/ungebremst: 1.900/720 kg, Tankinhalt: 66 l, Preis: ab 28.850 Euro.

Antrieb: Vierzylinder-Turbomotor, Hubraum: 1.498 ccm, Leistung: 110 kW/150 PS bei 5.000 bis 6.000 U/min, max. Drehmoment: 250 Nm bei 1.500 - 3.500 U/min, Sechsgang-Handschaltung, Frontantrieb, Beschleunigung: 0-100 km/h: 9,0 s, Höchstgeschwindigkeit: 220 km/h, Normverbrauch: k. A, CO2-Emission: k. A., Abgasnorm: Euro 6d-Temp.

Der Artikel "Auch Millionäre brauchen (Modell-)Pflege" wurde in der Rubrik NFZ & FUHRPARK mit dem Keywords "Auto, Limousine, Kombi, Modellpflege" von "Rudolf Huber" am 2. Juli 2019 veröffentlicht.

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