Allrad

Seat schickt den Tarraco in die Wüste

Heiß und sandig wird es für das SUV Seat Tarraco. Denn er tourt gegenwärtig in der marokkanischen Wüste.

Seat schickt den Tarraco in die Wüste
mid Groß-Gerau - Bei seinem rasanten Debüt in der marokkanischen Wüste wirbelt der Tarraco mächtig Sand auf. Seat


Heiß und sandig wird es für das SUV Seat Tarraco. Denn er tourt gegenwärtig in der marokkanischen Wüste. So eine Fahrt über die Sanddünen und Berghöhen Nordafrikas ist eine Herausforderung, der sich wohl nur die wenigsten Fahrzeuge stellen müssen. Die schwierigen Geländebedingungen - von Flugsand bis hin zu steilen Felsabhängen - können freilich nur von geeigneten Fahrzeugen bewältigt werden.

Mutig macht sich also Seat mit seinem größten SUV auf den Weg in die Wüste, um dort dessen Fähigkeiten auf die Probe zu stellen. Hier kommt vor allem die Technologie des "4Drive"-Allradantriebs zum Tragen. Dank der Allradtechnologie, die in bestimmten Varianten des Tarraco integriert ist, soll die Geländelimousine nicht nur auf Asphalt ein dynamischeres Fahrverhalten zeigen, sondern auch bei raueren Bedingungen optimale Fahreigenschaften bieten.

"Dank der Auswahl an Antriebsoptionen in Kombination mit dem 4Drive System kann sich der Tarraco an eine Vielzahl von Fahrsituationen anpassen, ob Straße oder Gelände",sagt Dr. Matthias Rabe, Vorstand für Forschung und Entwicklung bei Seat. "Das heißt, dass der Tarraco seine überlegene Dynamik in jeder Situation beibehält, unabhängig vom Untergrund."

Der Tarraco profitiert mit "4Drive" von - wie Seat betont - einem der sichersten und effizientesten On-Demand-Allradantriebe der Welt. Die Mehrscheiben-Lamellenkupplung der neuesten Generation basiert auf hydraulischer Betätigung und elektronischer Steuerung, um durch eine kontrollierte Kraftübertragung auf die Räder mehr Traktion zu bieten. Das auf der Hinterachse installierte System befindet sich am Ende der Antriebswelle kurz vor dem hinteren Differenzial. Dadurch ergeben sich zwei Vorteile: eine bessere Gewichtsverteilung und eine Verringerung von Trägheitsmoment und Reaktionszeit - weil die Kardanwelle immer mit dem Motor verbunden ist.

Die bedarfsgesteuerte Technologie bietet laut Seat einen besseren Wirkungsgrad als andere 4x4-Systeme. Der Tarraco funktioniert bei normalen Fahrbedingungen wie jedes andere Fahrzeug mit Vorderradantrieb: Die Antriebswelle, die die Kraft auf die Hinterachse überträgt, kann sich frei drehen, so dass der Widerstand minimiert wird. Wenn die Bedingungen jedoch schwieriger werden und die Traktion der Vorderräder nachlässt, wird die Kraft sofort an die hinteren Räder geleitet. Dies hat den Vorteil, dass sich bei Bedarf mehr Leistung abrufen lässt, gleichzeitig jedoch Kraftstoffverbrauch und Schadstoffausstoß möglichst gering gehalten werden.

Hintergrund der Wüsten-Testfahrten: Das Wüstencamp hat für Seat eine große Bedeutung Im Hinblick auf Ausbau seiner Präsenz in Nordafrika. Hierbei nimmt die spanische Marke nämlich innerhalb des Volkswagen-Konzerns eine Führungsrolle ein. Der nordafrikanische Markt ist eine der wichtigsten Regionen für die Globalisierungsstrategie von Seat.

In Nordafrika konnte sich die Marke bereits fest in Marokko, Tunesien und vor allem in Algerien etablieren und will das Wachstum in der gesamten Region vorantreiben. Gegenüber dem Vorjahr konnte man in Algerien im vergangenen Jahr den Absatz immerhin vervierfachen. Da lohnt sich natürlich die Anstrengung.

Der Artikel "Seat schickt den Tarraco in die Wüste" wurde in der Rubrik AKTUELLES mit dem Keywords "SUV, Allrad, Technik, Test, Verkauf" von "Lars Wallerang" am 1. Februar 2019 veröffentlicht.

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