Kraftstoff

Politischer Preisschock an der Zapfsäule

Kraftstoffpreise steigen. Doch nach dem Willen des Bundesumweltministeriums ist das noch nicht genug. Staatssekretär Jochen Flasbarth (SPD) fordert höhere Steuern auf Diesel und Benzin.

Politischer Preisschock an der Zapfsäule
mid Groß-Gerau - Flüssiges Gold: Steigende Rohölpreise verteuern den Sprit, das Umweltministerium will zusätzlich an der Steuer-Schraube drehen. Skitterphoto/pixabay.com


Kraftstoffpreise steigen und liegen gegenwärtig auf einem Jahresrekord-Hoch. Doch nach dem Willen des Bundesumweltministeriums ist das noch nicht genug. Staatssekretär Jochen Flasbarth (SPD) fordert höhere Steuern auf Diesel und Benzin. Bei der Besteuerung von Energie müsse nachjustiert werden, sagte Flasbarth dem Fernsehsender ARD.

"Es kann nicht sein, dass wir Strom, der immer erneuerbarer wird, höher besteuern, während wir Heizöl und Sprit relativ niedrig besteuern", meint der SPD-Politiker. Es gebe zu wenige Anreize für einen Umstieg auf E-Antriebe, so der Staatssekretär. Die Politik hinke in den Entscheidungsprozessen hinterher.

Im EU-Ländervergleich der Spritpreise des ADAC hat Deutschland allerdings den vierthöchsten Spritpreis. So zahlen Autofahrer hierzulande durchschnittlich immerhin 1,55 Euro pro Liter Super E 10, lediglich beim Diesel steht man mit 1,31 Euro hinter anderen EU Ländern zurück.

Nach dem Willen der Umweltpolitiker soll aber künftig die Schallmauer von zwei Euro durchbrochen werden. Kein Wunder, dass in den sozialen Netzwerken gerade die Emotionen zu diesem Thema hochkochen.

Der Artikel "Politischer Preisschock an der Zapfsäule" wurde in der Rubrik NEWS mit dem Keywords "Kraftstoff, Preise, Umwelt, Politik" von "Lars Wallerang" am 12. Oktober 2018 veröffentlicht.

auch in NEWS

Weitere Meldungen

  • Porsche Panamera legt zweimal nach

    Porsche Panamera legt zweimal nach

    Zuwachs in Zuffenhausen: Die Panamera-Familie erweitert sich um zwei GTS-Modelle. Und die haben ordentlich Kraft

  • Herbst birgt Unfall-Gefahren

    Herbst birgt Unfall-Gefahren

    Der TÜV warnt vor rutschigem Untergrund und schlechter Sicht. Denn der Herbst hat seine Tücken auf der Straße.

  • Die Sendung mit der Maut

    Die Sendung mit der Maut

    Mit der Maut ist es so eine Sache. Schlimm wird es, wenn anstelle der Einnahmen plötzlich die Ausgaben sprudeln. So

  • Mehr Licht für mehr Sicherheit

    Mehr Licht für mehr Sicherheit

    31.000 Fußgänger und knapp 80.000 Radfahrer wurden im Jahr 2017 bei einem Verkehrsunfall verletzt, viele davon im

Anzeige

Videos