Studie zu Gigalinern - Riesen-Lkw sparen CO2 - aber nur wenig

Gigaliner sind umstritten. Nun gibt eine Studie Kritikern und Befürwortern der Riesen-Lkw teilweise Recht.

Studie zu Gigalinern - Riesen-Lkw sparen CO2 - aber nur wenig
Gigaliner sparen CO2 - allerdings nicht besonders viel Foto: Daimler

Die umstrittenen Gigaliner könnten den CO2-Ausstoß im deutschen Güterverkehr senken helfen. Allerdings in einem geringeren Maß als erhofft, wie eine Studie des Landesumweltamts Baden-Württemberg ergeben hat. Demnach sinken die Emissionen im Jahr 2030 durch den Einsatz der Riesen-Lastwagen lediglich um 0,22 Prozent. Das gilt auch dann, wenn weite Teile des Straßennetzes für die Gigaliner frei gegeben werden. Bislang ist der Einsatz in Deutschland nur auf wenigen Hauptrouten erlaubt.

Die Einsparungen sind vor allem deshalb so gering, weil die Einsatzmöglichkeiten der bis zu 25 Meter langen Fahrzeuge und Gespanne in Deutschland begrenzt sind. So ist vor allem aufgrund der aktuellen Gewichtsbeschränkung auf 44 Tonnen der wirtschaftliche Transport vieler Güterarten nicht möglich. Beteiligt an der Studie war neben dem tendenziell Gigaliner-kritischen grünen Landesverkehrsministerium auch der Lkw-Hersteller Daimler. Beide Parteien können sich durch die Untersuchung teilweise bestätigt fühlen. Die Befürworter der Lang-Lkw haben bestätigt bekommen, dass CO2-Einsparungen existieren, die Kritiker, dass diese nur gering sind.

Der Artikel "Studie zu Gigalinern - Riesen-Lkw sparen CO2 - aber nur wenig" wurde in der Rubrik NFZ & FUHRPARK mit dem Keywords "Studie zu Gigalinern" von "Holger Holzer/SP-X" am 6. Oktober 2017 veröffentlicht.

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