Test Volkswagen Crafter: Mehr als 70 Kombinationen

23Test Volkswagen Crafter: Mehr als 70 Kombinationen
Volkswagen Crafter. Foto: Auto-Medienportal.Net

Ob beim Bau der römischen Siedlung Carnuntum, der Wiener Karlskirche oder des Stephansdoms in Wien - jedes Mal wurde Gestein aus dem Steinbruch in Sankt Margarethen verbaut. Der 15 Millionen Jahre alte Kalksandstein bildet in einem der ältesten noch aktiven Werksteinbrüche Österreichs die Kulisse für Freiluftspiele und die Fahrpräsentation der neuen Versionen des Volkswagen Crafter.


Eine gute Raumaufteilung, vielseitige Assistenz- und Infotainmentsysteme sowie gesteigerte Nutzlasten sind drei der Pfunde, die auch die Crafter-Neuzugänge in die Waagschale werfen. Sie bieten ein breites Angebot verschiedener Antriebs- und Karosserievarianten und vernetzte Online-Fuhrparkmanagementsysteme. Für mehr Sicherheit und Komfort sorgen bei der zweiten Generation des großen VW-Transporters typische Technologien aus der Pkw-Sparte. Insbesondere Assistenzsysteme wie die serienmäßige Multikollisionsbremse sind neu in der Klasse der Nutzfahrzeuge. Sie unterstützt die Vermeidung von Folgeunfällen.

Einfaches Rangieren trotz großer Außenmaße ermöglichen der Spurwechselassistent ,,Blind Spot-Sensor" mit Ausparkassistent, das Umfeld-Beobachtungssystem ,,Front Assist" mit City-Notbremsfunktion, der Anhängerrangierassistent ,,Trailer Assist" und der Parklenkassistent ,,Park Assist". Mit ihnen lässt sich der Crafter beinahe wie ein Pkw manövrieren. Das schnelle Ein- und Ausparken wird zum Kinderspiel, Fahrzeuge können im toten Winkel frühzeitig erkannt werden, und selbst das Bugsieren eines Anhängers geht leicht von der Hand.

Zudem stattet Volkswagen den Crafter, als ersten seiner Klasse, mit einer elektromechanischen Servolenkung aus. Sie ermöglicht die Integration vieler Funktionen der Sonderausstattung - darunter der ,,Trailer Assist", die neue Generation der automatischen Distanzkontrolle ACC, der Spurhalteassistent ,,Lane Assist" und ein sensorbasierter Flankenschutz.

Im Crafter können insgesamt sechs Antriebs-Getriebe-Varianten kombiniert werden: Front-, Heck- oder der Allradantrieb ,,4Motion", wahlweise mit Acht-Gang-Automatik oder Sechs-Gang-Handschaltung. Bei der Heckantriebsvariante mit 90 kW / 122 PS verfügt die Hinterachse über Zwillingsbereifung und kann mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 5000 Kilogramm gefahren werden. Das sind 1500 Kilogramm mehr als bei den 2016er-Frontantriebsvarianten. 2018 soll eine Crafter-Version mit bis zu 5500 Kilogramm zulässigem Gesamtgewicht folgen.

Zu den drei verschiedenen Gesamtgewichtsgrenzen, Karosserielängen und Dachhöhen bietet Volkswagen vier effiziente Vier-Zylinder-Turbodiesel an. Partikelfilter und SCR-Katalysatoren reduzieren den Schadstoffausstoß. Mehr als 70 Karosserie-, Motor- und Antriebsversionen kommen inzwischen durch das komplette Angebot an Spezialaufbauten wie Kipper, Kühl- und Rettungswagen zusammen. Damit öffnet Volkswagen die Tür zu maßgeschneiderten Kombinationen für eine Vielzahl denkbarer Transportaufgaben. (ampnet/oa)

Der Artikel "Test Volkswagen Crafter: Mehr als 70 Kombinationen" wurde in der Rubrik NFZ & FUHRPARK mit dem Keywords "Volkswagen Crafter" von "Oliver Altvater/ampnet" am 22. September 2017 veröffentlicht.

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